Dienstag, 13. Mai 2014

FRÜHLING - Heinrich Heine

SONNENBLÜMLE




FRÜHLINGSGEDICHTE



Vergißmeinnicht






Neuer Frühling

In dem Walde sprießt und grünt es 
Fast jungfräulich lustbeklommen;
Doch die Sonne lacht herunter: 
Junger Frühling, sei willkommen!
Nachtigall! auch dich schon hör ich, 
Wie du flötest seligtrübe,
Schluchzend langgezogne Töne, 
Und dein Lied ist lauter Liebe!

Heinrich Heine





Und wüßtens die Blumen, die kleinen,

Und wüßtens die Blumen, die kleinen,
Wie tief verwundet mein Herz,
Sie würden mit mir weinen,
Zu heilen meinen Schmerz.
Und wüßtens die Nachtigallen,
Wie ich so traurig und krank,
Sie ließen fröhlich erschallen
Erquickenden Gesang.

Und wüßten sie mein Wehe,
Die goldnen Sternelein,
Sie kämen aus ihrer Höhe,
Und sprächen Trost mir ein.

Die alle könnens nicht wissen,
Nur Eine kennt meinen Schmerz;
Sie hat ja selbst zerrissen,
Zerrissen mir das Herz.

Heinrich Heine



Herzlichst Ihr

SONNENBLÜMLE
Wünsche einen schönen Tag und ein sonniges Grüssle vom Sonnenblümle


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