Dienstag, 10. Dezember 2013

eBooks

Sonnenblümle
ngiyaw ebooks

Heaute möchte ich gerne auf eine besondere Seite mit vielen kostenlosen eBooks aufmerksam machen:
NGIYAW, mit ausgezeichneter Suchfunktion!

Bücher, wie hier zum Beispiel:

von Felix Dörmanm
Eriwan von Felix Dörmann, bei ngiyaw-ebooks.org ;
Text zu einer Operette von Oskar Nedbal.

Oder ein Gedicht von Paul Wasily Newsky : Miamare

Miamare
1.
Wir fuhren am Meeresstrande
Und lagen Arm in Arm, –
Blaugoldig blitzten die Wellen,
Die Luft war hell und warm.

Die Erde lachte zum Himmel,
Der Himmel zur Erde zurück!
Doch süßer der Himmel der Liebe
Aus Deinem sonnigen Blick!

2.
Du stolzes Miramare
In deiner Trauer-Pracht –
Wie drang in deine Räume
Einst der Verzweiflung Nacht!

Du armer Fürst! was trieb dich
Aus deinem Paradies
Der stillen Lorbeerhaine
Nach blutig-goldnem Vlies?

Wie konntest du verlassen
Die holde Friedensbucht,
Nach falschem Glück zu jagen
Und Tod in wilder Flucht?

Und hätt' ich hier nur ein Hüttlein,
Treu meinem Lieb gesellt,
Ich würd' es nie verlassen
Um alle Kronen der Welt!

3.
Feins-Lieb, wir standen am Söller
Und schauten in die Fluth,
Es girrten an den Felsen
Die Tauben um ihre Brut.

Der Führer sprach vom Kaiser,
Von Juarez laut und viel,
Von Miramare's Erbauung
Und seinem Alhambra-Stil.

Wir hörten's kaum, – wir drückten
Die Händ' uns innig und fest
Und neideten die Tauben
In ihrem traulichen Nest!

4.
Wie selig war's, entronnen
Dem schwatzenden Castellan,
Als im verschwiegenen Garten
Wir uns alleine sah'n!

Und wandelnd unter Lorbeer,
Träumten von göttlicher Gunst,
Daß einst uns würdig schmücke
Der Kranz der heil'gen Kunst!

Süß ruhte sich's auf der Moos-Bank,
Von Myrthen überlaubt!
O könnt' ich sie jubelnd schon flechten
Um Dein geliebtes Haupt!

5.
Die Sonne sank zum Abend –
Wir fuhren zur Stadt zurück –
Und bargen im Fond des Wagens
Uns jedem neidischen Blick!

Auf Deinen Lippen ruhte
Mein liebeheißer Mund!
Ach nimmermehr vergeß' ich
Die wunderselige Stund! –

Ich mein', wer in trauter Heimath
Sein Lieb umarme so,
Der läuft in keine Kugel
Im fernen Mexiko!

6.
Verlassen war der Molo, –
Wir saßen auf steinerner Bank,
Und sahen, wie der Gluth-Ball
Langsam in's Meer versank! –

Daß Sonne, Tag und Wonne
Und Leben scheiden muß! –
Dich aber hielt ich im Arme
Und fühlte Deinen Kuß!

Und trennen uns Berg' und Meere,
Und schied' uns selbst der Tod, –
Wir finden uns liebend wieder
Im ewigen Morgenroth!

7.
Nun schlummert die Welt! – Der Leuchtthurm
Strahlt schweigend durch die Nacht,
Lichtblau dehnt sich der Aether
In Mond- und Sternen-Pracht.

Wie herrlich ist diese Erde
Voll Himmelsglanz und Lust!
Doch schöner, als Himmel und Erde,
Der Platz an Deiner Brust!


und viele weitere schöne ebooks bei NGIYAW
....

Herzlicht Ihr Sonnenblümle

Mo

Wünsche einen schönen Tag und ein sonniges Grüssle vom Sonnenblümle