Sonntag, 3. Juni 2012

Kalenderblatt : Juni

Der Juni.

Juni, in der Chronologie des Mensis. 354.
Juni :

Er hat 30 Tage und enthält den Tag der Sonnenwende  am 21. Juni,
abhängig von der Himmelsmechanik auch am 20. oder 22. Juni möglich, der auf der Nordhalbkugel der längste Tag mit der kürzesten Nacht des Jahres ist.

Benannt ist er nach der römischen Göttin Juno, der Gattin des Göttervaters Jupiter, Göttin der Ehe und Beschützerin von Rom.

Hans Thoma, Kalenderblätter Monat Juni.

! Man beachte die Rose in der Hand ..
Der alte deutsche Monatsname ist Brachet oder Brachmond,
da in der Dreifelderwirtschaft des Mittelalters in diesem Monat die Bearbeitung der Brache begann.


In Gärtnerkreisen spricht man auch vom Rosenmonat,
da die Rosenblüte im Juni ihren Höhepunkt erreicht; aus diesem Grund wurde der Juni früher auch Rosenmond genannt. Im Römischen Kalender war der Iunius ursprünglich der vierte Monat und hatte 29 Tage.

Der Juni enthält in den deutschsprachigen Ländern keine festen Feiertage. Von den beweglichen fällt in seltenen Fällen Christi Himmelfahrt, häufiger jedoch Pfingsten und Fronleichnam in den Juni. In vielen Gegenden wird die Sommersonnenwende und der Johannistag gefeiert.

Bauernregeln zum Juni

Wenn kalt und naß der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.
Wie die Junihitze sich stellt, stellt sich auch die Dezemberkält.
Im Juni viel Donner, bringt einen trüben Sommer.
Im Juni bleibt man gerne stehn, um nach dem Regen auszusehen.
Soll gedeihen Korn und Wein, muß im Juni Regen sein.
Fällt Juniregen in den Roggen, so bleibt der Weizen auch nicht trocken.
Bleibt der Juni kühl, wird dem Bauern schwül.
Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.
Wenn´s im Juni viel regnet, ist der Graswuchs gesegnet.

Juni

O Junitage im Sonnenschein
Im flutenden, wolkenlosen!
Buntblumige Wiesen und blühender Wein!
Und in der Gärten, landaus, landein,
Herzkirschen und Rosen!

Herzkirschen und Rosen, und blühend am Hang
Resedaduftende Reben!
Die Nächte so weich und die Tage so lang!
So heiter die Stirnen, so hell der Gesang!
So wonnig das Leben!

Die Geissblattlauben voll heimlichem Schall,
Voll leisem flüsterndem Kosen,
Und jeder Lufthauch ein Duftesschwall,
Und überall Segen und überall
Herzkirschen und Rosen!

Hans Eschelbach


zum Rosenmonat.




Wünsche noch einen schönen Sonntag und ein 
Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle