Mittwoch, 1. Februar 2012

Kalenderblatt : Februar

Hans Thoma, Februar.
Kalenderstudien ..


Der Februar 
lateinisch februare ‚reinigen‘, ist seit 153 v. Chr. der zweite Monat des römischen Kalenders.
Er wurde nach dem römischen Reinigungsfest Februa benannt. In Teilen Österreichs, in der Pfalz und im Schwäbischen wird er auch Feber genannt.

Der Monat umfasst in Gemeinjahren 28 Tage und in Schaltjahren 29 Tage.
Der eigentliche Schalttag ist der 24. Februar, d. h. in Schaltjahren wird nach dem 23. Februar ein Tag eingeschoben, was jedoch nur für die kirchlichen Feiertage und Namenstage von Bedeutung ist, die sich vom 24. Februar und den folgenden Tagen in Schaltjahren auf den 25. Februar etc. verschieben.
Dies erklärt, weshalb das Schaltjahr bspw. im Französischen année bissextile heißt:
In der Antike wurde der 24. Februar (der sechstletzte Tag vom 29. aus gerechnet, lat. sex) doppelt (lat. bis) gerechnet.

Der alte deutsche Name für den Februar ist Hornung, weil der reife Rothirsch in diesem Monat sein Gehörn (Geweih, Stangen) abwirft und beginnt, ein neues Geweih zu schieben.
Eine andere Theorie geht davon aus, dass Hornung „der im Winkel/Geheimen gezeugte Bastard“ bedeutet, da er in der Anzahl der Tage zu kurz kommt.

Im Elsass wird dieser Monat auch heute noch so bezeichnet. Weitere gebräuchliche Namen waren Schmelzmond und Sporkel oder Spörkel.
Bei Gärtnern war früher die Bezeichnung Taumonat (Taumond) üblich.

Die Bezeichnung Narrenmond für den Februar rührt daher, dass in dieser Zeit die alten Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsrituale abgehalten wurden, um die Dämonen des Winters zu vertreiben. Unter dem Einfluss der Christianisierung wurden diese ausgelassenen Feierlichkeiten als Fastnacht (Fassenacht, Fasnet) oder Fasching auf die Tage vor dem Aschermittwoch beschränkt, so dass diese Narrenzeit (meistens) im Februar endet.

Im römischen Kalender war der Februarius ursprünglich der letzte Monat.
Aus diesem Grund erhielt genau dieser Monat damals überzählige Schalttage angehängt, ein Brauch, der sich durch die julianische und gregorianische Kalenderreform hindurch erhalten hat.

Februa, lateinisch: februa,-orum n. - Reinigungs-, Sühnemittel; Reinigungsopfer, war im Römischen Reich der Name eines Sühne- und Reinigungsfestes. Es wurde Ende Februar gefeiert.

Der Name des Festes stammt vom gleichnamigen Beinamen der Göttin Juno.
Die Göttin wurde besonders von den Lupercalien verehrt, bei dem Fest wurden die Frauen von den Luperci mit einem Ziegenfell, dem Mantel der Juno, kultisch gereinigt.

Nach dem Fest ist der Monat Februar benannt,lateinisch : februarius - Reinigungsmonat, Februar.

Wetterregeln
Für den Fastnachtsmonat Februar insgesamt, sowie für einzelne Tage des Monats erdachte der Volksmund einer überwiegend agrarwirtschaftlich geprägten Gesellschaft eine Vielzahl von Bauernreglen, die häufig kurz- bis mittelfristige Wetterprognosen für den nachfolgenden Zeitraum erstellen.

    Der Feber muss stürmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen.
    Wenn im Feber die Mücken geigen, müssen sie im Märzen schweigen.
    Spielen die Mücken im Februar, frier'n Schaf' und Bien' das ganze Jahr.
    Ein nasser Februar bringt ein fruchtbar Jahr.
    Je nasser ist der Februar, desto nasser wird das ganze Jahr.
    Ist der Februar trocken und kalt, kommt im März die Hitze bald.
    Lässt der Februar Wasser fallen, so lässt's der März gefrieren.
    Nebel im Februar – Kälte das ganze Jahr.
    Heftiger Nordwind im Februar vermelden ein fruchtbar Jahr.
    Wenn der Nordwind doch nicht will, so kommt er sicher im April.
    Im Februar müssen die Stürme fackeln, dass dem Ochsen die Hörner wackeln.
    Ist's im Februar zu warm, friert man zu Ostern bis in den Darm.
    Februar mit Frost und Wind macht die Ostertage lind.
    Im Hornung Schnee und Eis, macht den Sommer lang und heiß.
    Wenn's im Februar nicht schneit, schneit's in der Osterzeit.
    Kalter Februar gibt ein gutes Roggenjahr,
laut Wikipedia.

Der 1. Februar, hier im Süden des deutschsprachigen Raumes auch: 1. Feber genannt,
ist der 32. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 333 Tage, in Schaltjahren, dieses Jahr 2012 334 Tage bis zum Jahresende.


Februar

Schon leuchtet die Sonne wieder am Himmel
und schmilzt die Schneelast von den Dächern
und taut das Eis auf an den Fenstern
und lacht ins Zimmer; wie geht´s? wie steht´s?

Und wenn es auch noch lang nicht Frühling,
so laut es überall tropft und rinnt...
du sinnst hinaus über deine Dächer...
du sagst, es sei ein schreckliches Wetter,
man werde ganz krank! und bist im stillen
glückselig drüber wie ein Kind.

Cäsar Otto Hugo Flaischlen




Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle