Mittwoch, 3. August 2011

August

Kaiser Augustus.
Der August hat 31 Tage
und wurde im Jahre 8 v. Chr. nach dem römischen Kaiser Augustus benannt,
da er in diesem Monat sein erstes Konsulat angetreten hat.

Im römischen Kalender war der Augustus ursprünglich der sechste Monat, und hatte vor seiner Umbenennung den Namen Sextilis (lat. sex = sechs). Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings auf den 1. Januar verlegt.
Monatsbild August aus den Très Riches Heures
Es zeigt den Ausritt einer eleganten Gesellschaft zur Falkenjagd. 
Die lange Stange, die der Falkner mit sich führt, diente zum Aufschrecken der Beutevögel.


Wetterregeln:
Für den Erntemonat August und für einzelne seiner Tage erdachte der Volksmund einer agrarwirtschaftlich geprägten Gesellschaft eine Vielzahl von Bauernreglen, darunter manche Wetterprognose.


  • Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden Trauben trifft.
  • Stellt im August sich Regen ein, so regnet's Honig und guten Wein.
  • Je dicker die Regentropfen im August, je dicker wird auch der Most.
  • Nasser August macht teure Kost.
  • Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr
  • Im August blüht der Schnee für den nächsten Winter, wenn weiße Wolken ziehen.
  • Ist's in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
  • Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter.
  • Was der August nicht vermocht, kein September mehr kocht.

Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle