Samstag, 2. Juli 2011

Tomaten

Dieses nette kleine Gedicht habe ich beim Bus fahren in einem Bus der SSB _Stuttgarter Strassenbahn
gelesen und aufgeschrieben.

tomaten



weswegen sollten sie sich schämen, dick
und rund am strauch? sie tragen ihre uhren
tief in sich selber, jene feinmechanik
aus kernen, werden reif, indem sie ruhen.


manchmal sieht man, wie sie sich bewegen,
und muß an klöppel denken, die ein wind
berührt - doch hört man keine glocken schlagen
(bis auf die grünen, die aus blättern sind).


Gedicht von Jan Wagner
Tomaten

Die Tomate (Solanum lycopersicum), im Osten Österreichs meist Paradeiser (seltener Paradiesapfel) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse. Damit ist sie unter anderem eng mit der Kartoffel (Solanum tuberosum), der Tollkirsche, der Alraune, der Engelstrompete, der Petunie und dem Tabak verwandt.

Lange als Liebesapfel oder Goldapfel bezeichnet, erhielt sie ihren heute gebräuchlichen Namen „Tomate“ erst im 19. Jahrhundert. Dieser leitet sich von xitomatl ab, dem Wort für diese Frucht in der Aztekensprache Nahuatl. Umgangssprachlich wird vor allem die als Gemüse verwendete rote Frucht als Tomate bezeichnet.
So die Wikipedia zur Tomate.


Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle