Donnerstag, 14. Juli 2011

Gustav Klimt


Gustav Klimt.
Der österreichische Maler und Zeichner war ein Hauptvertreter der Wiener Jugendstilmalerei. Er war zu Lebzeiten einer der umstrittensten, aber auch beliebtesten Künstler. Im Ausgang des 19. Jahrhunderts entwickelte Gustav Klimt einen neuen Stil im flächig ornamentalen dekorativen Charakter. Dabei brachte der Künstler natürliche Details mit abstrakten farbigen und mosaikartigen Flächenmuster zusammen. 1906 begann die "goldene Periode" von Klimt. In dieser Zeit realisierte Klimmt einen Ausdruckssprache, die an frühchristliche Mosaikarbeiten und Ikonen anschloss. 1897 war er einer der Mitbegründer der Wiener Künstlergruppe "Secession". Neben seinen rund 2.000 Zeichnungen schuf Gustav Klimt Frauenbildnisse mit erotischer Ausstrahlung und Deckengemälde.

Gustav Klimt 
* 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien,
† 6. Februar 1918 in Wien-Neubau,
war ein bedeutender österreichischer Maler und einer der berühmtesten Vertreter des Wiener Jugendstils, auch genannt Wiener Secession.

Adele Bloch Bauer

Der Kuss

Mohnwiese


Roter Mohn

Der Wald steht grün. Die Wiese ist mit Blüten
so reich besät wie dort das Aehrenfeld
mit rotem Mohn – dem vollen, lichtdurchglühten.

Es strotzt im Frühlingsschmuck die ganze Welt;
rings um mich her ein üppig Blühen, Prangen,
voll von Begehrlichkeiten und Lichtverlangen.

Hoch steht das Gras, gewiegt vom Windesfächeln.
Ganz still-verträumt seh ich den Halmen zu,
um meine Lippen spielt ein mattes Lächeln.

Der Wind küßt meine Stirn – warum nicht Du? . . . .
O du, o du, daß jetzt in dieser Stunde
dein Arm mich nicht umschlungen hält im Mohn,
daß heiße Küsse nicht von deinem Munde
auf meinen sehnsuchtsoffnen Lippen lohn! . . . . . .

Else Galen-Gube

Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle