Dienstag, 19. Juli 2011

Edgar Degas Selbstporträt, 1854-1855


Edgar Degas,
eigentlich Hilaire Germain Edgar de Gas
* 19. Juli 1834 in Paris; † 27. September 1917 Paris,
war ein französischer Maler und Bildhauer.

Er begann zunächst ein Jurastudium an der Sorbonne, welches er jedoch abbrach, um Malerei bei Louis Lamothe (1822-1869) zu studieren. Von 1856 bis 1859 lebte und arbeitete er in Italien. Das Studium der alten italienischen Meister beeinflusste diese Schaffensperiode. Bereits in seinen Frühwerken überraschte Degas mit einer psychologisch geschulten Genauigkeit in der Beobachtung und einer besonderen Betonung der Linie.

Degas schuf zahlreiche Porträts; daneben konzentrierte er sich auf einige wenige Bildthemen, die er immer wieder variierte: das Ballett, Jockeys und Pferde, das Pariser Nachtleben sowie Frauen bei der Körperpflege. Neben der Ölmalerei und grafischen Techniken widmete er sich der Pastellmalerei, in der er es zu außergewöhnlicher Meisterschaft brachte. 
 Vor dem Spiegel 1899

 Das Modewarengeschäft - Bei der Putzmacherin, 1885

Dancer by Edgar Degas, Ny Carlsberg Glyptotek

Zitat:
Unsere Seele muß, wenn sie nicht verkommen will, jeden Tag ihre Wäsche wechseln.

Der Gedanke ist es, der das Wort adelt.

Was unerreichbar scheint, das rührt uns nicht, doch was erreichbar, sei uns gold'ne Pflicht.
Gottfried Keller, schweizerischer Schriftsteller (* 1819 - † 1890)

Namenstage:
Bernulf • Poppo • Rufina • Vinzenz

Bauernspruch:
Vinzenz Sonnenschein, füllt die Fässer mit Wein.
Wenn im Juli die Immen hoch bauen, mußt du dich um Holz und Torf umschauen.
So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Weizen mahlt.


Mein Gedicht des Tages:

Der Mohn.

Spielend wiegst du auf dem Schafte
Blüthen hell und roth,
Aber in dem dunklen Safte
Lauert schon der Tod.
An des Jahres Sonnenwende
Mahnst du schlicht und frei:
Daß des schönsten Daseins Ende
Nah' dem Anfang sei.

Adolf Pichler

Mohnfeld


Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle