Montag, 25. Juli 2011

Chinesische Wolfsbeere

In einem Fernsehfilm habe ich von dieser Frucht gehört und mich dafür sehr interessiert.
Wie immer, ein wenig gegoogelt und bin dann beim Hauptsächlichen hängen geblieben,
einem Artikel über die Wolfsbeere bei Wikipedia.

Chinesische Wolfsbeere oder,  der Gemeine Bocksdorn. 

Dort fand ich  folgende interessante Erlkärung:


Chinesische Wolfsbeere -- oder der Gemeine Bocksdorn.
Lateinisch: Lycium barbarum, synonym: L. halimifolium
ist ein Nachtschattengewächs (Solanaceae) aus der Gattung der Bocksdorne (Lycium).
Die Pflanze ist ein Neophyt, und wird auch Gemeiner Teufelszwirn, nur Teufelszwirn, Hexenzwirn oder Chinesische Wolfsbeere genannt.

In China heißt sie Níngxià go, (chinesisch: 宁夏枸杞 „Gǒuqǐ aus Ningxia“), im englischsprachigen Raum Goji oder Wolfberry. Sie wird als Zierpflanze verwendet und ist Bestandteil der chinesischen Küche und der traditionellen chinesischen Medizin.
Traditionellen chinesischen Medizin.
Deutsche Gesellschaft für tradtionelleMedzin: dgtcm
Wo die eigentliche Heimat des Bocksdorns liegt, ist unklar.
Sein natürlicher Standort ist von Südosteuropa bis China zu finden.
Eine typische Wolfsbeerenregion in China ist Ningxia.
Von dort breitete er sich als Kulturpflanze nach ganz Asien, Europa, Nordamerika, Nordafrika und Australien/Neuseeland aus.
Andere geben als Verbreitungsgebiet nur den Mittelmeerraum an. Besonders die verwandten Arten L. chinense, L. ruthenicum und L. turcomanicum sind in Asien verbreitet.
Die Art L. pallidum ist in Mittelamerika und L. europaeum im Mittelmeergebiet bis Portugal zu finden.
In den nordwestchinesischen Provinzen Gansu, Ningxia, Qinghai und Innere Mongolei ist der Bocksdorn sehr stark verbreitet.
Bocksdorn wird in China zum Kochen und in der Naturheilkunde verwendet.
Im Sommer und Herbst werden die Früchte geerntet und in der Sonne getrocknet.

Die Früchte werden gekocht oder, wenn es süße sind, auch roh gegessen; einige Varianten sind sehr sauer. Blätter von Jungpflanzen werden auch als Blattgemüse verwendet. In Europa wird der Fruchtsaft von einigen Herstellern angeboten.
Inhaltsstoffe:
In den Früchten finden sich unter anderem
    0.5 Prozent des Vitamin C-Vorläufers 2-O-(?-D-Glucopyranosyl-)ascorbinsäure,
    0.1 Prozent Betain,
    Vitamin A, Vitamin B1, B2, GABA und Nikotinsäure,
    die Tetraterpene Zeaxanthin und Physalein,
    die Steroide Solasodin, ?-Sitosterol und dessen Vorläufer Daucosterol,
    Polysaccharide,
    p-Cumarinsäure, Scopoletin, Aminosäuren und Proteine.

Lagerung:
Die Beeren können eingefroren oder in getrocknetem Zustand aufbewahrt werden.
Zierpflanze:
Der Bocksdorn wird auch als Zierpflanze verwendet.
Bocksdorn wird auch als Strauch zur Dammbepflanzung als Erosionsschutz genutzt.

Medizinische Bedeutung / Pharmakologie:
Frühere Vermutungen, der Bocksdorn würde Hyoscyamin enthalten, gehen fast ausnahmslos auf eine Arbeit von 1890 zurück und konnten seitdem nicht bestätigt werden. Aktuelle pharmakologische Untersuchungen widerlegen diese Aussagen.

Wissenschaftliche Prüfungen der Inhaltsstoffe in Laborstudien ergaben erste Hinweise auf medizinische Wirksamkeit.
Extrakte aus gemeinem Bocksdorn schützen vor Zerstörung des optischen Nervs, wenn ein Glaukom vorliegt.
Polysaccharide aus der Pflanze haben immunmodulierende Wirkung.
Aussagekräftige Laborstudien und klinische Studien nach Standardbedingungen zur Wirksamkeit gegen Krebs existieren bislang nicht.
Wässrige Extrakte aus gemeinem Bocksdorn haben starke antioxidative Eigenschaften.

Medizinische Wirkung:
Traditionell nehmen die Chinesen getrocknete Bocksdornbeeren gegen hohen Blutdruck und Blutzucker,
bei Augenproblemen, zur Unterstützung des Immunsystems und zur Vorbeugung und Behandlung von Krebs.
Als Einzeldosierung werden 6 bis 15 Gramm der getrockneten Beeren als Absud, in Wein oder als Tinktur angegeben.

Giftigkeit:
Vergiftungsfälle sind beim Menschen nicht bekannt. Daher wird Bocksdorn nicht als giftig eingestuft.


Der EPPO-Code ist LYUHA.


LYUHA : Bayer Codes for Pests Suchfunktion

Eppo.org :  Bilder - Datenbank

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Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle