Freitag, 24. Juni 2011

Kalenderblatt

Johannisfest

Geburtstagsfest "Johannes des Täufers". Dem Johannisfest geht die Johannisnacht voraus, mit der Bräuche wie das Johannisfeuer, Feuerspringen und Scheibenschlagen verbunden sind.
In vorchristlicher Zeit war dieser Tag ein keltische Sonnenwendfest - den Tag des Sieges der Sonne und des Lichtes über Dunkelheit und Tod.


Johannistag  auch Johanni:

Der Johannistag (auch Johanni oder Johannestag genannt) ist der Gedenktag der Geburt Johannes des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur am 21. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Die Johannisnacht ist die Nacht auf den Johannistag, vom 23. auf den 24. Juni.

Ein ausgeprägtes Brauchtum hat sich um diesen Festtag entwickelt. Zu den Bräuchen zählte in der Johannisnacht der Tanz um das Johannisfeuer. Das Johannis- oder Würzfeuer steht in Zusammenhang mit Feuer- und Sonnensymbolik wie auch der Sonnenwende, weshalb es selbst häufig als Sonnenfeuer bzw. Sonnwendfeuer bezeichnet wird. Es ist ein erstmals seit dem 12. Jahrhundert, seit dem 14. Jahrhundert häufig belegter Brauch. Es wird in der Nacht vor dem Johannistag angezündet.

Die Johanniskrone wird aus Zweigen und Laub geflochten und anschließend mit Blumen, Bändern, Rosen, gefertigt aus Seidenpapier und Eierschnüren geschmückt. Es war früher üblich, diese Sommerkrone auf dem Dorfplatz aufzuhängen, am Abend wurde sie mit Kerzen erleuchtet, und es wurde so viele Nächte lang getanzt, wie die Krone ihr grünes Laub behielt.

Johanni in der bäuerlichen Welt - Landwirtschaft 
Johanni ist als Lostag in der Überlieferung für die Landwirtschaft und Wetter von zentraler Bedeutung. Die Sommersonnenwende leitet meist mit dem Ende der Schafskälte die Erntesaison ein. Zeigerpflanzen und Tiere der Phänologie sind daher traditionell nach diesem Tag benannt:

Das Johanniskraut, da es um den Termin blüht.
Die Johannisbeere erreicht ihre Reife.
Die Schwärme der Johanniskäfer (Glühwürmchen) entfalten ihre Leuchtkraft in der Zeit rund um die Johannisnacht.

Johanninüsse, grüne, unreife Walnüsse, die um Sommerbeginn zu ernten sind.
Der Johannisbrotbaum hingegen hat möglicherweise etwas mit Johannes dem Täufer, jedoch nichts mit dem Johannistag zu tun.

Futtergräser sind bereits reif, und Sommer-Getreide und viele anderen Nutzpflanzen beginnen nun ihre Reifeperiode. Traditionell werden auch Rhabarber und Spargel bis zu diesem Tag geerntet. (Quelle: Wikipedia)


Namenstage
Johannes • Theodulf

Bauernsprüch:
Bis Johannes wird gepflanzt, ein Datum, das du dir merken mußt.
Regen am Johannistag, gibt viel Körner in den Sack.

Das Echte Johanniskraut 
Lateinisch:Hypericum perforatum, auch Echt-Johanniskraut, Gewöhnliches Johanniskraut, Durchlöchertes Johanniskraut, Tüpfel-Johanniskraut oder Tüpfel-Hartheu genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Clusiaceae (früher Hartheugewächse bzw. Hypericaceae). Es findet Anwendung als Heilpflanze.

Echtes Johanniskraut (hypericum perforatum) Blüte.

Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle