Montag, 23. Mai 2011

Kalenderblättle

Bauernsprüch:
Trockner Mai, Wehgeschrei, feuchter Mai bringt Glück herbei.
Mai ohne Regen - fehlt's allerwegen.

Namenstage:
Desiderius • Wibrecht • Wipert

Personen:
Carl von Linne
Carl von Linné 
* 23. Mai 1707 in Råshult bei Älmhult,
† 10. Januar 1778 in Uppsala,
war ein schwedischer Naturwissenschaftler, der mit der binominalen Nomenklatur die Grundlagen
der modernen botanischen und zoologischen Taxonomie schuf.

Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „L.“.
In der Zoologie werden „Linnaeus“, „Linné“ und „Linnæus“ als Autorennamen verwendet.

Linné setzte sich als Student in seinem Manuskript Praeludia Sponsaliorum Plantarum mit der noch neuen Idee von der Sexualität der Pflanzen auseinander und legte mit diesen Überlegungen den Grundstein für sein späteres Wirken. Während seines Aufenthaltes in Holland entwickelte er in Schriften wie Systema Naturae, Fundamenta Botanica, Critica Botanica und Genera Plantarum die theoretischen Grundlagen seines Schaffens.

Während seiner Tätigkeit für George Clifford in Hartekamp konnte Linné zum ersten Mal viele seltene Pflanzen direkt studieren, und schuf mit Hortus Cliffortianus das erste nach seinen Prinzipien geordnete Pflanzenverzeichnis. Nach der Rückkehr aus dem Ausland arbeitete Linné für kurze Zeit als Arzt in Stockholm. Er gehörte hier zu den Gründern der Schwedischen Akademie der Wissenschaften und war deren erster Präsident. Mehrere Expeditionen führten ihn durch die Provinzen seiner schwedischen Heimat und trugen zu seiner Anerkennung bei.

Ende 1741 wurde Linné Professor an der Universität Uppsala und neun Jahre später deren Rektor. In Uppsala führte er seine enzyklopädischen Anstrengungen, alle bekannten Mineralien, Pflanzen und Tiere zu beschreiben und zu ordnen, weiter. Seine beiden Werke Species Plantarum (1753) und Systema Naturæ (in der zehnten Auflage von 1758) begründeten die bis heute verwendete historische wissenschaftliche Nomenklatur in der Botanik und der Zoologie.

Rezeptle : Grießnockerln
für vier Portionen Grießnockerln
Zutaten:

    100 g Hartweizengrieß
    40 g Butter
    1 mittelgroßes Ei
    Salz
    Weißer Pfeffer aus der Mühle
    Muskatnuss, gerieben
    Butter zum Bestreichen
    einige Eiswürfel

Zubereitung:

Die zimmertemperierte Butter schaumig schlagen. Das Ei trennen und Eidotter unter die Butter rühren. Eiklar kurz aufschlagen und nach und nach in die Butter-Mischung einmengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Grieß unterrühren. Nochmals abschmecken und für etwa 10 Minuten kalt stellen. Von der Masse mit zwei Löffeln, die immer wieder in warmes Wasser getaucht werden, Nockerln abstechen und zur typischen Nockerlform formen. Nockerln auf ein mit Butter bestrichenes Pergamentpapier setzen und erneut etwas 10 Minuten kühl rasten lassen. Reichlich Wasser mit Salz aufkochen. Nockerln hineingleiten lassen und einmal aufkochen. Dann das Eis zufügen. Ein mit Butter bestrichenes Pergamentpapier auf das Wasser legen, Topf zudecken und Nockerln abseits der Flamme noch etwas 20 Minuten ziehen lassen. Herausheben und in heißer Suppe servieren.


Quellen: Bilder WWW
Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle