Donnerstag, 28. April 2011

Kalenderblatt

 Zitate:

Zu fällen einen schönen Baum
braucht's eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
braucht er, bedenk es, ein Jahrhundert."
- Der Baum

"Zwei Dinge trüben sich beim Kranken
a) der Urin
b) die Gedanken."
- Der Wunderdoktor.

Eugen Roth

Eugen Roth 
* 24. Januar 1895 in München,
† 28. April 1976 München,
war ein deutscher Lyriker und populärer Dichter
meist humoristischer Verse.
Mit seinen heiter-nachdenklichen Ein Mensch-Gedichten und Erzählungen
gehört er zu den meistgelesenen Lyrikern im deutschsprachigen Raum.

Die Göttin der Gerechtigkeit ist blind, verstopft sich die Ohren und legt sich einen Keuschheitsgürtel an.
Karl Kraus,
österreichischer Schriftsteller

Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, daß er die Menschen schlechter machen kann.
Karl Kraus,
österreichischer Schriftsteller
(* 28.04.1874 - † 12.06.1936)

Karl Kraus 
* 28. April 1874 in Jitschin oder auch: Gitschin, Böhmen,
damals Österreich-Ungarn, heute Tschechien,
† 12. Juni 1936 in Wien,
war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts,
ein Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker, Förderer junger Autoren,
Sprach- und Kulturkritiker – vor allem ein scharfer Kritiker der Presse
und des Hetzjournalismus oder, wie er selbst es ausdrückte, der Journaille.


    Im Anfang war die Presse
    und dann erschien die Welt.
    Im eigenen Interesse
    hat sie sich uns gesellt.
    Nach unserer Vorbereitung
    sieht Gott, daß es gelingt,
    und so die Welt zur Zeitung
    er bringt […]
    Sie lesen, was erschienen,
    sie denken, was man meint.
    Noch mehr läßt sich verdienen,
    wenn etwas nicht erscheint
   
    Das Lied von der Presse
    von Karl Kraus

Namenstage:
Hugo • Pierre

Bauernspruch
Gefriert's an St. Vital (28.4.), gefriert's noch fünfzehnmal.

Gedichtle:

April

Wie der Südwind pfeift,
In den Dornbusch greift,
Der vor unserm Fenster sprießt.
Wie der Regen stürzt
Und den Garten würzt,
Und den ersten Frühling gießt.

Plötzlich säumt der Wind,
Und der Regen rinnt
Spärlich aus dem Wolkensieb.
Und die Mühle dreht
Langsam sich und steht,
Die noch eben mächtig trieb.

Schießt ein Sonnenblick
Über Feld und Knick,
Wie der Blitz vom Goldhelm huscht,
Und auf Baum und Gras
Schnell im Tropfennaß
Tausend Silbertüpfel tuscht.

Wieder dann der Süd,
Immer noch nicht müd,
Zornt die Welt gewaltig an.
Und der Regen rauscht,
Und der Garten lauscht
Demütig dem wilden Mann.

Meiner Schulter dicht
Lehnt dein hold Gesicht,
Schaut ins Wetter still hinein.
Kennst das alte Wort,
Ewig treibt es fort:
Regen tauscht und Sonnenschein.

Detlev von Liliencron, 1844-1909 

Bild:
Na? und?

Das berühmteste Blau:

 IKB 191 - International Klein Blue

Yves Klein 

* 28. April 1928 in Nizza;
† 6. Juni 1962 in Paris,
war ein französischer Maler, Bildhauer und Performancekünstler.
Er war Mitbegründer und führender Vertreter der Nouveau Réalisme genannten Kunstströmung in Frankreich.


Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle