Freitag, 8. April 2011

Die Kleine Traubenhyazinthe oder bei uns Baurabübla genannt:


Die Kleine Traubenhyazinthe
Lateinisch: Muscari botryoide,
ist eine Pflanzenart aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae).

Die Kleine Traubenhyazinthe gehört zu den Pflanzen, die wie Tulpen, Narzissen und andere Hyazinthengewächse in der sogenannten orientalischen Phase von 1560 bis 1620 aus der Türkei und dem Nahen Osten nach Mitteleuropa eingeführt wurde.

Türkei - Istanbul am Topkapi Palast.

Die Kleine Traubenhyazinthe ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Zwiebeln als Überdauerungsorgane ausbildet. Aus den Zwiebeln entwickeln sich meistens zwei lineare und fleischige Laubblätter. In ihrer Mitte wächst ein bis zu 20 Zentimeter hoher Stängel, an dessen Ende sich ein kurzer und dichter traubenförmiger Blütenstand befindet.

Die dreizähligen, nickenden Blüten sind drei bis vier Millimeter lang und blau; sie strömen keinen Geruch aus. Die Blütenhülle besteht aus sechs miteinander verwachsenen Blütenhüllblättern. Dies ist eines der Merkmale, die auf die Zugehörigkeit zu den Lilienähnlichen verweist. Im Inneren der Blütenhülle befindet sich ein Fruchtknoten, um den sechs Staubblätter in zwei Kreisen stehen. Aus bestäubten Blüten entwickeln sich scharfe, dreikantige und geflügelte Spaltkapseln. Diese trocknen mit zunehmender Reife aus und werden dann pergamentartig. Voll ausgereifte Kapseln öffnen sich fachweise mit einem Längsriss entlang der jeweiligen Mittelrippe. In jedem Fach der Kapsel befinden sich ein bis zwei schwarze und bis zu 2,5 Millimeter lange und eiförmige Samen.




"Baurabübla"

© Copyright - Monika Kreinbucher-Fritz April 2011-


Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle