Freitag, 21. Januar 2011

Ludwig Thoma

"Ein Münchner im Himmel" (Satire von Ludwig Thoma): 
Wandgemälde im Hofbräuhaus am Platzl, München.




 

Boarisch: Ludwig Thoma, Portrait von Karl Klimsch 1909.

Ludwig Thoma
* 21. Januar 1867 in Oberammergau;
† 26. August 1921 in Tegernsee war ein deutscher Schriftsteller,
der durch seine ebenso realistischen wie satirischen Schilderungen des bayerischen Alltags
und der politischen Geschehnisse seiner Zeit populär wurde.

Er studierte zunächst Forstwissenschaft und dann Jura in München und Erlangen.
Von 1894 bis 1899 arbeitete er als Rechtsanwalt in Dachau, danach in München.
Ab 1899 war er Redakteur des "Simplicissimus", dann freier Schriftsteller.
1905 veröffentlichte er die "Lausbubengeschichten".
Zwei Jahre später folgte "Tante Frieda.
Neue Lausbubengeschichten".

Zusammen mit Hermann Hesse war er ab 1907 Herausgeber der Zeitschrift "März".
Hier publizierte er unter dem Pseudonym Peter Schlemihl satirische Gedichte. Nach 1914 vollzog er eine starke politische Wende: Einer freiwilligen Meldung zum Militärdienst folgte ein Wechsel ins national-konservative Lager.    


Kurzbiografie und Links zu Texten von Thoma beim "Projekt Gutenberg".

Zitat :
Man muss die Leute an ihren Einfluss glauben lassen -
Hauptsache ist, dass sie keinen haben.

Ludwig Thoma


Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle