Sonntag, 2. Januar 2011

Kalenderblatt - Januar

Namenstage: 2. Januar
Adelhard • Basilius • Beatrix • Dietmar • Gregor • Odino

Bauernspruch
Wenn Gras wächst im Januar, wächst es schlecht das ganze Jahr.


Büste des Janus, Vatican museum, Staat Vatikanstadt.

Der Januar 
vom lateinischen ianua „Tür, Zugang“ ist der erste Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender.
Der Name Jänner/Jenner wird bis heute im süddeutschen Sprachraum verwendet.
In Österreich und Südtirol heißt dieser Monat offiziell Jänner.

Der Januar hat 31 Tage und ist nach dem römischen Gott Ianus benannt, der laut der Sage zwei Gesichter hat. Bezogen auf die heutige (temporale) Lage des Januars sieht ein Gesicht in das neue und eines in das alte Jahr. Gute Vorsätze zum Jahreswechsel.

Alte deutsche Namen sind Hartung, Eismonat und Schneemonat.
Die letzte Bezeichnung wurde von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert eingeführt. In Osteuropa wurde der Januar früher auch Wolfsmonat genannt, da in dieser Zeit die Wölfe ihre Ranzzeit haben und leichter zu jagen waren.

Im römischen Kalender war der Januar ursprünglich der elfte Monat.
Mit der Umstellung des Jahresbeginns vom 1. März auf den 1. Januar im Jahre 153 v. Chr. wurde der Ianuarius nach dem Gott Ianus, dem doppelgesichtigen Gott des Anfangs und des Endes, benannt.

Der Januar beginnt immer mit demselben Wochentag wie der Mai des Vorjahres.

Für den Schneemonat Januar insgesamt, sowie für einzelne Tage des Monats erdachte der Volksmund einer überwiegend agrarwirtschaftlich geprägten Gesellschaft eine Vielzahl von Bauernreglen, die häufig kurz- bis mittelfristige Wetterprognosen für den nachfolgenden Zeitraum erstellen.

    * Auf harten Winters Zucht folgt gute Sommerfrucht.
    * Im Januar dickes Eis, im Mai ein üppig Reis.
    * Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.
    * Gibt's im Januar Wind von Osten, tut die Erde langsam frosten.
    * Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer gerne heiß.
    * Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt's zur Ernt' viel Korn und Klee.
    * Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht.
    * Wächst das Gras im Januar, ist's im Sommer in Gefahr.
    * Wenn im Januar viel Nebel steigt, sich ein schönes Frühjahr zeigt.
    * Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter fürs ganze Jahr.
    * Hat der Januar viel Regen, bringt's den Früchten keinen Segen.

Zitat :
Wenn dein Leiden sich mehrt, 
so mehrt sich die Kraft, es zu tragen.

Johann Kaspar Lavater, 
schweizerischer Theologe, 
Philosoph und Schriftsteller (* 1741 - † 1801)

Religiöse Feste, Feiertage und Gedenktage

Blick vom Watzmann zum Wetterstein.Bild DMG

 Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle