Donnerstag, 20. Januar 2011

Durchwachsener Wasserdost


Durchwachsener Wasserdost   Eupatorium perfoliatum.

Der Durchwachsene Wasserdost
Lateinisch: Eupatorium perfoliatum,
Syn.: Eupatorium virginicum, Eupatorium glandulosum, Eupatorium connatum),
auch Durchwachsener Wasserhanf, Amerikanischer Wasserdost, Wasserdostenkraut, Knochenheil, Fieberkraut, Wechselfieberkraut, Indianerkraut genannt


Deutscher Name: Wasserdost | Lateinischer Name: Eupatorium perfoliatum.

Die meisten pflanzlichen Arzneimittel der modernen Zeit haben ihren Ursprung in der Vergangenheit. So nutzten die Indianer Nordamerikas schon vor Jahrhunderten Blätter und blühende Zweigspitzen von Eupatorium perfoliatum als schweißtreibendes Mittel bei wiederkehrenden Fieberschüben. Bereits die ersten Siedler der „Neuen Welt“ machten sich dieses Wissen zu Nutze – so fand der indianische Wasserdost als pflanzliches Anti-Infektivum Eingang in verschiedene medizinische Standardwerke. In Deutschland kennt man die nordamerikanische Pflanze unter Namen wie durchwachsenblättriger Wasserdost (aus dem Lateinischen: per = durch und foliatus = blättrig). Er gehört zur Familie der Korbblüter und wächst bevorzugt auf feuchten Böden. So kann man sie an Bach- oder Seeufern finden, in Auwäldern, Sumpfgebieten und feuchten Waldlichtungen.

Verwendete Pflanzenteile: Verwendet wird die oberirdische, während der beginnenden Blüte gesammelte  Pflanze = Oberirdische Teile.

Inhalt:
Ätherisches Öl, Eupatorin, Harz, Gerbstoffe, Saponine, Polysacharride, Bitterstoffglykosid und Pyrrolizidinalkaloide.

Anwendung :
Homöopathie: Bei Grippe, Erkältungskrankheiten, Reizblase,
akute Gastritis bei fieberhaften Infekten (D2&3).

Die blühende Pflanze zeichnet sich durch den hohen Gehalt an „natürlichen Xylanen“ aus. Diese fördern die Bekämpfung der Krankheitserreger durch das körpereigene Immunsystem. Das bedeutet, die Stoffe der Pflanze wirken nicht nur gegen die akuten Symptome eines grippalen Infekts, wie Fieber und Gliederschmerzen, sondern fördern auch die Bekämpfung von Krankheitserregern durch das körpereigene Immunsystem – und sie verhindern, dass sich Bakterien oder Viren überhaupt erst auf den Schleimhäuten der Atemwege ansiedeln können. Eine direkte Wirkung auf die Krankheitserreger konnte nachgewiesen werden. Zu Recht wird daher der Wasserdost als pflanzliches Anti-Infektivum bezeichnet.

Der lateinische Name Eupatorium geht vermutlich auf den König von Ponthus Mithridates Eupator zurück. Der deutsche Name Durchwachsener stammt aus dem Lateinischen (per = durch und foliatus = blättrig). Der Pflanzenname Wasserdost weist auf den bevorzugten feuchten Standort der Pflanze hin. Der Name Wasserhanf ist begründet durch die Blätter des Knochenheils die hanfähnlich aussehen. Die Bezeichnungen Knochenheil, Fieberkraut, Wechselfieberkraut stammen vom großen Wert des Mittels in der Behandlung von Fieberzuständen wie Malaria, Denguefieber, Break-Bone-Fever (wörtlich Knochenbrecherfieber) eine Grippeart die in den USA oft vorkam.

Die Pflanze war früher eine der meistbenutzten Heilpflanzen Amerikas. Bereits die ersten Siedler der „Neuen Welt“ machten sich dieses Wissen zu Nutze – so fand der indianische Wasserdost als pflanzliches Anti-Infektivum Eingang in verschiedene medizinische Standardwerke. In Deutschland kennt man die nordamerikanische Pflanze unter Namen wie durchwachsenblättriger Wasserdost (aus dem Lateinischen: per = durch und foliatus = blättrig). Hauptsächlich verbreitet ist diese im mittleren Nordamerika beheimatete Pflanzenart von Kanada bis Florida und nach Westen bis Texas und Nebraska. Der indianische Wasserdost findet aufgrund seines vielseitigen anti-infektiven Wirkspektrums auch im europäischen Raum immer häufiger Anwendung, wird heute aber auch in Europa kultiviert.

Er gehört zur Familie der Korbblüter und wächst bevorzugt auf feuchten Böden. So kann man sie an Bach- oder Seeufern finden, in Auwäldern, Sumpfgebieten und feuchten Waldlichtungen. Heute ist Wasserdost aus der europäischen Heilkunde nicht mehr wegzudenken.


Homoeopathisch - Eupatorium perfoliatum.

Bitte den Disclaimer beachten, immer zuerst!! den Arzt oder Apotheker zu Rate ziehen.
Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle