Donnerstag, 9. Dezember 2010

nochmals zum Kräuternetz Thüringen : im Land der Buckelapotheker..

Thüringen der Kräutergarten Deutschlands.

Regionale Qualität und vor allem der Geschmack, der sich ausbildet, hängen auch von der Verfügbarkeit der Rohstoffe ab. Rohstoffe, die entweder regional frisch erzeugt oder über Handelswege bezogen werden. In früheren Zeiten zwei ganz wesentliche Faktoren, als der Transport über lange Strecken nicht selbstverständlich war. Durch Thüringen ging schon im Altertum eine der wichtigsten europäischen Handelsrouten, die früh Wissen und Gewürzpflanzen nach Thüringen brachte.

Der Anbau von Arznei- und Gewürzpflanzen war seit jeh her in Thüringen bedeutend und ist es nach wie vor. Einige Beinahmen für Thüringen, wie "Land der Buckelapotheker", "Drogenkammer Deutschlands", "Thüringer Kräutergarten" belegen dies.

Diesem Namen wird der Freistaat auch heute noch gerecht. 2009 wurden auf insgesamt 1.400 ha in Thüringen Arznei- und Gewürzpflanzen angebaut, das entspricht immerhin 25 % der deutschen Gesamtproduktionsfläche für Gewürz-, Duft- und Heilpflanzen. (aha!)


Das Land der Buckelapotheker, der Kräutergarten Deutschlands,
Thüringen.
Buckelapotheker hier ein Link.
Und als noch etwas bezeichnet  man über dieses Ländle: Als Olitätenland ! ( Olitätenland );
das eben gerade deswegen! Und weil es eben dort auch viele Wanderwege und einen besonderen gibt,
den Rennsteig gibt es dort auch, in diser Verbindung zum Olitätenland den:

Der Olitätenwege im Thüringer Kräutergarten:
Der Thüringer Kräutergarten ist 250 Quadratkilometer groß und liegt im Schwarzatal. Hier wachsen viele Heil- und Gewürzkräuter, die bereits vor 300 Jahren als Naturheilmittel verwendet wurden. Olitäten sind Öle, Essenzen und wohlriechende Wässerchen, die in Arzneimitteln und Parfümerien verarbeitet wurden. Olitätenhändlern, auch Buckelapotheker genannt, verkauften diese Produkte. Eine grüne fünfblättrige Blüte auf weißem Grund markiert den Weg, wie es das Thüringen Netz beschreibt.

Schafgarbe, Baldrian und Zitronenmelisse, Fenchel, Dill und Salbei sowie Tollkirsche !! (wow, sehr Giftig, aber die Dosis macht's, schreibt Paracelsus) und Rosenwurz, Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen, alternative Ölpflanzen, Hopfen und andere Nischenkulturen. Das der Anbau solcher Pflanzen eine lange Tradition hat, zeigt das Land Thüringen, auch mit den traditionellen Begriffen hierfür  wie
«Thüringen - Drogenkammer Deutschlands» oder eben, das Land der Buckelapotheker.

Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle