Montag, 22. November 2010

November : Wildpflanzen ?

 Folgende wildpflanzen lassen sich auch noch im November finden.
Als Erster wäre da der Weinberg oder
der Gewöhnliche Feldsalat 
Lateinisch: Valerianella locusta, regional auch Ackersalat, Mausohrsalat, Nüsschen, Nüsslisalat, Rapunzel oder Vogerlsalat genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Feldsalat (Valerianella) und gehört zur Familie der Baldriangewächse (Valerianaceae).

Als Salat besonders schmackhaft.
In seiner Kulturform wird Feldsalat als Blattsalat gegessen. Er ist stark aromatisch und einige Varietäten erinnern im Geschmack an Haselnuss.


 Feld oder Ackersalat.

Dann : Die Gewöhnliche Vogelmiere 
Lateinisch: Stellaria media, auch Vogel-Sternmiere oder Hühnerdarm genannt, ist eine Pflanzenart der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).

Die Gewöhnliche Vogelmiere ist als Kosmopolit weltweit verbreitet. Ihre Anpassungsfähigkeit resultiert aus dem gewöhnlich polyploiden Chromosomensatz und zeigt sich auch im Formenreichtum der Sippe. Das weit verbreitete „Unkraut“ kann als Wildgemüse und Heilpflanze verwendet werden.

Das Wildkraut Vogelmiere wird von Gartenbesitzern trotz seiner schmerzlindernden Heilpflanzenqualitäten aufgrund seiner starken Vermehrung zu den Unkräutern gezählt. Neben den Heilwirkungen verfügt diese Pflanze auch über einen Wert als Nahrungs- beziehungsweise Genussmittel. Ihr Geschmack erinnert an jungen rohen Mais. Bereits 50 Gramm Vogelmierensalat entsprechen in etwa dem Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen. Aufgrund des Saponingehalts sollten jedoch nicht zu große Mengen verspeist werden.

Als Inhaltsstoffe sind Vitamine, Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien, Oxalsäure, Zink und ätherische Öle bekannt. In der Naturheilkunde findet es vielfältige Anwendung. So wird ein Extrakt der frischen Pflanze zur Behandlung von Rheumatismus und Gelenkschmerzen verwendet. Als Tee ist es zur äußeren und inneren Anwendung im Gebrauch. *

Gewöhnliche Vogelmiere
Das Gewöhnliche Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris), auch Hirtentäschelkraut genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).

Der wissenschaftliche Name Capsella bursa-pastoris kommt von lat. capsa = Kapsel, bursa = Tasche und pastor = Hirt, da die Kapseln der Pflanze wie die Taschen von Hirten geformt sein sollen.
Für das Gewöhnliche Hirtentäschel sind viele volkstümliche Namen wie Taschenkraut, Schneiderbeutel, Schinkenkraut, Säcklichrut, Löffeli, Herzkraut und Bauernsenf bekannt.

Das Hirtentäschelkraut wird für volksmedizinische Zwecke zumeist als Tee oder Kaltauszug zubereitet. Es enthält Cholin, welches den Blutdruck beeinflussen kann (Wirkung sowohl gegen hohen als auch gegen niedrigen Blutdruck). Darüber hinaus besitzt es eine blutstillende Wirkung. Die Samen wirken abführend.*

Die Vitamin-C-haltigen Blätter eignen sich mit ihrer Schärfe auch als Zutat wildpflanzenreicher Küche, beispielsweise in Salaten oder zu einem Kräuterdip.



Gewöhnliches Hirtentäschel


* Disclaimer beachten und vor gesundheitlichem Gebrauch stets den Arzt oder Apotheker zu Rate ziehen.
Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle