Montag, 18. Oktober 2010

Herbstzeit - Apfelzeit!


Jetzt ist Apfelzeit und man soll tatsächlich auf den Spruch bauen:

"An apple a day keeps the Doctor away"
Denn der Apfel schmeckt nicht nur gut er ist auch tatsächlich eine Heilpflanze.
 
Als Heilpflanze taucht der Apfel bereits in einer alten babylonischen Schrift aus dem 8. vorchristlichen Jahrhundert auf, die die Pflanzen des Heilkräutergartens des Königs Mardukapaliddina aufzählt. Auch die mittelalterliche Medizin schrieb dem Apfel allerlei heilkräftige Wirkungen zu. Die Mehrzahl der Früchte der damaligen Apfelsorten dürfte für den heutigen Geschmack noch reichlich sauer, gerbstoffhaltig und holzig gewesen sein. Vieles liegt noch im Dunkeln, wie, wann und welche Teile der Apfelpflanze genutzt wurden.
 
Der Verzehr von Früchten mit Schale hat im Allgemeinen eine adstringierende und eine abführende und keimtötende Wirkung.

Apfel ist auch gut für den Magen.

Apfelfaser ist ein Ballaststoff, der durch ein schonendes Produktionsverfahren aus entsafteten und getrockneten Äpfeln gewonnen wird. Er enthält einen hohen Anteil an Pektinen.

Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln reduziert das Risiko an Herz- und Gefäßerkrankungen, Asthma und Lungenfunktionsstörungen, Diabetes mellitus und Krebs zu erkranken. Bei den Krebserkrankungen sind dies insbesondere Darm- und Lungenkrebs. Mehrere Studien, Tierversuche und epidemiologische Daten kommen zu dem Schluss, dass der regelmäßige Verzehr von Äpfeln eine krebsvorbeugende Wirkung hat. Dafür sind vermutlich die in Äpfeln enthaltenen Pektine und Polyphenole, wie beispielsweise Quercetin, verantwortlich. Auch im Tierversuche konnten die epidemiologische Daten bestätigt werden. Mäuse und Ratten mit einer Nahrungsergänzung aus Äpfeln entwickelten bis zu 50% weniger Tumoren. Auch waren die Tumoren kleiner und die Metastatisierung schwächer ausgeprägt, als bei den Tieren, die keine Äpfel in der Nahrung hatten. Der gleiche Effekt stellte sich bei Apfelsaft ein, wobei hier der trübe Apfelsaft wirksamer war. Vermutlich sind hier die Procyanidine, die in trüben Apfelsaft in hoher Konzentration vorliegen, die Ursache.
 
Noch weiteres gibt es über diese tolle Frucht zu berichten z.Bsp. in:
interessantes ist da zu lesen oder wer kennt die Geschichte von Adam und Eva nicht!
 
Lucas Cranach der Ältere - Baum der Erkenntnis
 Es lohnt sich über diese frucht zu lesen, zu studieren und vor allem sie zu essen!  "Täglich" denn :

"An apple a day keeps the Doctor away" !


Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle