Montag, 3. Mai 2010

Bauernregeln

In früherer Zeit existierte noch keine Wettervorhersage, wie wir sie heute kennen. Wetterprognosen stützten sich daher auf langjährige Erfahrungen und Beobachtungen. Die Wetterlage an bestimmten Tagen, den so genannten Lostagen, wurde zur Einschätzung des zukünftigen Witterungsverlaufs herangezogen.

Viele Bauernregeln beziehen sich auf Lostage. ( http://www.bauernregeln.net/lostage.html )

Lostage (auch: Lurtage) sind feststehende Tage im Kalender, die nach altem Volksglauben Vorhersagen über die Wetterverhältnisse der folgenden Wochen und Monate ermöglichen, den günstigsten Zeitpunkt verschiedener landwirtschaftlicher Tätigkeiten (etwa Aussaat) bestimmen oder Prognosen über die Ernte erlauben. Einer der bekanntesten Lostage ist der Siebenschläfertag.

Im Gegensatz dazu sind die sogenannten Schwendtage oder verworfene Tage zu sehen, die als Unglückstage gelten.

Mit Hilfe der Lostage wurde dann der günstigste oder ungünstigste Zeitpunkt für den Beginn einer Arbeit auf dem Feld wie Aussaat oder Ernte bestimmt. Auf alle Lostage beziehen sich etliche Bauernregeln. Wissenschaftlich gesehen sind Lostage nicht belegt. Ein Beispiel hierfür ist der Siebenschläfertag am 27. Juni. Statistisch gesehen liegt hier die Wahrscheinlichkeit zwischen 50 bis 70 Prozent, dass das Wetter, das an diesem Tag vorherrscht, auch die nächsten Wochen anhält. Damit bestimmt dieser Lostag gewissermaßen die Wetterentwicklung des Hochsommers.

Vielleicht sind ja Teile dieser alten Weisheiten in dder heutigen modernen Welt auch noch gültig, wer weiß :)