Donnerstag, 29. April 2010

Die Kapuzinerkresse

 
Kapuzinerkresse

Lateinisch:Tropaeolum, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Kapuzinerkressengewächse
innerhalb der Ordnung der Kreuzblütlerartigen.

Die Kapuzinerkresse ist eine sehr dankbare Sommerpflanze, denn sie belohnt uns mit vielen Blüten,
die sie von Juni bis Ende Oktober bildet.
Die Kapuzinerkresse ist eine ideale Rankpflanze, denn sie umrankt unschöne Mauern und überschwemmt diese mit einem Blütenmeer. Im Garten frei wachsend, ist die Kapuzinerkresse recht anspruchslos, auf dem Balkon muss man jedoch einige Dinge beachten:
Im Blumenkasten sollte man viel Abstand zwischen den Pflanzen lassen und dafür sorgen, dass die Kapuzinerkresse gut ranken bzw. hängen kann, denn die Kapuzinerkresse ist eigentlich eine weit kriechende Pflanze.

Es ist darauf zu achten, dass der Boden mäßig feucht ist und ab und zu gedüngt wird.
Die Kapuzinerkresse verträgt auf dem Balkon und der Terrasse direkte Sonne.

Pflege im Garten
Die Kapuzinerkresse im Garten wächst sehr breitflächig und bildet auch Ranken, die eine Mauer komplett begrünen können. Im Garten ist darauf zu achten, dass der Standort sehr sonnig ist und die Ranken sich ausbreiten können. Eine Hilfe für die Kapuzinerkresse kann eine Rankhilfe darstellen.
Die Blüten reichen von einem hellen Orange bis hin zu einem Feuerrot.

Aussaat und Pflege auf dem Balkon
Möchte man die Kapuzinerkresse auf dem Balkon pflanzen, dann sollte man diese möglichst schon im April im Gewächshaus oder im Zimmer am Fenster säen und aufwachsen lassen.

Etwa acht Arten werden als Zierpflanzen kultiviert, eine Art wird zu Nahrungszwecken angebaut:

zur Nahrung eignet sich die
große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus L.). und als Zierpflanze. Benzylsenföl der Art wirkt antibakteriell, deshalb arzneiliche Nutzung. Auch zum Verzehr geeignet: junge Blätter als würzende Zutat für Salate, Blüten als essbare Verzierung, geschlossene Knospen sowie unreife Samen eingelegt in Essig und Salzlake als Kapernersatz.

Kapuzinerkresse: Antibiotische Öle aus der Natur

Auch die Kapuzinerkresse steht dem Meerrettich als Heilpflanze in nichts nach. Die antibiotische Wirkung der Inhaltstoffe eignen sich beispielsweise zur Behandlung von Bronchitis, Husten, Fieber oder Hals- und Rachenentzündungen. Da die Kapuzinerkresse auch gut schmeckt, eignet sie sich hervorragend zum Würzen von Salaten, Kartoffeln oder Quark.

Anwendung der Kapuzinerkresse
Nehmen Sie die Blüten und saftigen Blätter der Kapuzinerkresse und zerkleinern Sie sie mit einem Messer. Würzen Sie mit der klein gehackten Kapuzinerkresse Ihren Salat, setzen Sie damit einen Quark an oder geben Sie sie über die Kartoffelbeilage bei einem Gericht. Damit werden die antibiotisch wirkenden Öle in hoher Konzentration aufgenommen und können so die Vermehrung von Keimen am besten verhindern.

Da die Öle ebenfalls sehr flüchtig sind, sollte man die Kapuzinerkresse erst kurz vor dem Servieren der Mahlzeit schneiden bzw. beigeben. In größeren Mengen kann die Kapuzinerkresse Magen und Darm reizen. Daher sollte man insgesamt nicht zu viel davon essen.

Natur Lexikon

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