Freitag, 2. April 2010

Arnika

 Die Arnika 
Lateinisch: Arnica montana, unter anderem auch Bergwohlverleih genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Korbblütler und steht unter Naturschutz. Also nicht sammeln.

Präparate nur bei entsprechenden Händlern kaufen, z.Bsp.: Apotheke, etc.

Die aromatisch duftende, mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 20 bis 60 cm. Der drüsenhaarige Stängel ist mit ein bis drei gegenständigen Laubblättern beblättert. Dies ist eine Ausnahme innerhalb der Korbblütengewächse. Die Grundblätter sind in Rosetten angeordnet und eiförmig bis lanzettlich und ganzrandig. Die Blätter sind vier- bis siebennervig und behaart.

Die meist einzelstehenden orangegelben körbchenförmige Blütenstände bekommen einen Durchmesser von etwa 4,5 bis 6 cm. Sie besitzen dottergelbe Röhrenblüten und vielnervige Zungenblüten.

Sowohl Prellungen und Verstauchungen als auch Blutergüsse verursachen Schmerzen, die gelindert werden wollen. Ein altbewährtes Heilmittel ist hierbei die Arnika-Pflanze. Schon im Mittelalter besaß Arnika als Heilpflanze, besonders in der Wundheilung, eine große Bedeutung. Die Bauern zogen die bis zu 60 cm hohe krautige Pflanze, die zu den Korbblütengewächsen gehört, in ihren Gärten auf und bereiteten aus Wurzeln und Blüten eine Tinktur, die sie bei entzündlichen Erkrankungen aller Art anwendeten.

Früher war Arnika in den Bergen auf sonnigen Wiesen bis zu 2000 m Höhe sehr verbreitet. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft sind ihre natürlichen Standorte in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr zurückgegangen. Heute ist Arnika sehr selten geworden und steht deshalb unter Naturschutz und darf nicht mehr gesammelt werden.
Arnikablüten enthalten ätherisches Öl, Flavonoide und Sesquiterpenlactone, die entzündungshemmend und antiseptisch wirken. Hierbei sind als Hauptwirkstoffe in veresterter Form insbesondere Helenalin- und Dihydrohelenalin-Ester bekannt.
Helenalin- bzw. des Diyhdrohelenalinester wirken antibakteriell und antiarthritisch. Diese können außerdem eine Entzündungsreaktion verringern. Zudem können die in Arnika enthaltenen Flavonoide und Triterpendiole - bei äußerer Anwendung - ebenfalls antiphlogistisch wirken.

Gefährlichkeit
Da die innere Anwendung nicht zugelassen ist, wurden sehr viele Teepräparate vom Markt genommen. Nur zur äußeren Anwendung sind diese erlaubt, wenngleich nicht zum Dauergebrauch.

Homoeopathie heute