Samstag, 20. März 2010

Hölderlin : zum Frühlingsanfang

Friedrich Hölderlin
eigentlich Johann Christian Friedrich Hölderlin
deutscher Schriftsteller
geboren am 20. März 1770 in Lauffen / Neckar,
starb am 7. Juni 1843 in Tübingen

Biografie

Der Frühling
Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde,
Die Tage kommen blütenreich und milde,
Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehen
Vom Himmel abwärts, wo die Tag entstehen.

Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten
Wie eine Pracht, wo sich Feste verbreiten,
Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele,
So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele.

Fridrich Hölderlin
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Der Frühling

Wenn auf Gefilden neues Entzücken keimt
Und sich die Ansicht wieder verschönt und sich
An Bergen, wo die Bäume grünen,
Hellere Lüfte, Gewölke zeigen,

O! welche Freude haben die Menschen! froh
Gehn an Gestaden Einsame, Ruh' und Lust
Und Wonne der Gesundheit blühet,
Freundliches Lachen ist auch nicht ferne.

Friedrich Hölderlin
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einen schönen Sonntag wünscht das Sonnenblümle
und sonnige Grüße