Dienstag, 9. Februar 2010

Am Futterplätzle . . .

Ein kleiner Vogel ist immer häufiger an unserem Futterplätzchen und auf dem Futterplatz am Balkon anzutreffen:




der Kleiber
Der Name rührt daher, dass der Kleiber den Eingang von Bruthöhlen anderer Vögel, wie zum Beispiel die von Spechten, mit Lehm verklebt, um sie selbst zu nutzen. Der Begriff „Kleiber" stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bezeichnete Handwerker, die Lehmwände erstellten. Kleiber bauen den Eingang vom Nest gerade so groß, dass sie durchpassen, um die Höhle vor dem Zugriff von Mardern oder Krähen zu schützen. Der Kleiber wird auch „Spechtmeise" genannt, da seine Lebensweise und sein Aussehen an beide Vögel – Spechte und Meisen – erinnert.


Wegen seiner Einzigartigkeit und der engen Bindung an Wälder mit alten Baumbeständen hat am 7. Oktober 2005 der Naturschutzbund Deutschland e. V. den Kleiber zum Vogel des Jahres 2006 gekürt; dies ist damit auch ein Plädoyer für den Schutz von Eichen- und Buchenwäldern.




Der Kleiber kann übrigens senkrecht an Bäumen herablaufen.

Links  zum Kleiber beim:
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/vogeldesjahres/2006-kleiber/

http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/vogeldesjahres/2006-kleiber/04766.html

mit sonnigen Grüßen vom Sonnenblümle.