Donnerstag, 5. November 2009

Kräuterserie | Oregano

Ich komme heute auf Oregano aufgrund eines Artikels den ich in der Zeit gelesen habe.

Oregano
Lateinisch: Origanum vulgare,
span. orégano, ital. origano, griech.oríganon, auch Dorst, Dost, Echter Dost, Gemeiner Dost oder Wilder Majoran, ist eine Gewürz- und Heilpflanze in der Familie der Lippenblütler.
Der Name „Oregano" (Betonung O-ré-ga-no) stammt aus dem Altgriechischen und wurde durch Vermittlung über das italienische „origano" in die deutsche Sprache entlehnt. Es bedeutet Schmuck der Berge (Oros = Berg und Ganos = Schmuck, Glanz).
Die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatete Pflanze ist Bestandteil der griechischen, spanischen, türkischen und italienischen Küche. Heute wird Oregano weltweit in warmen und gemäßigten Breiten angebaut und genutzt. Natürliche Vorkommen sind in fast ganz Europa vorhanden. Oregano bevorzugt warme Standorte auf kalkhaltigem Untergrund. Er besiedelt gerne trockene und lichte Wälder, wie Eichen- und Kiefernwälder oder Schneeheiden-Kiefernwälder. Gebüsche an Weg- und Waldrändern, sonnige Hänge und Hecken zählen ebenso wie Mager- und Trockenrasen zu seinen regelmäßigen Wuchsorten.
Oreganoöl zählt aufgrund seines sehr hohen Gehalts an Phenolen in der Aromatherapie als effektiv gegen Bakterien. Da es die Haut reizen kann, sollte die Anwendung nur innerlich und mit einem Trägeröl (z. B. Sonnenblumenöl) verdünnt erfolgen. Als Einzeldosis gibt man 50 mg (zwei Tropfen) bis zu 10-mal täglich laut einem Heilkräuter Lexikon.

Nachgewiesen werden konnten weiterhin eine positive Wirkung bei Verdauungsbeschwerden sowie Erkrankungen der oberen Atemwege.
Oregano & Aberglauben
Dost wurde im Mittelalter als wichtige Hexenabwehrpflanze angesehen und sollte vor dem Teufel schützen. Man hielt sie den Hexen unter die Nase, um sie vom Teufel zu lösen. Dost soll das Kraut sein, das Kummer verschwinden lässt, erloschenen Lebensmut wieder aufrichtet und den Menschen fröhlich macht. Aus diesem Grund trägt die Pflanze auch den Namen Wohlgemut.

Oregano oder Dost wurde als Schutz vor bösen Mächten in den Brautschuh gelegt und in den Brautstrauß eingebunden. In Form von Räucherungen wurde Dost schon in der Antike als dämonenabwehrendes Mittel verwendet. Wenn ein Kind lange nicht zu reden beginnt, gibt man ihm einen Löffel voll Oreganowasser. Gegen Epilepsie lässt man den Kranken an mit den Fingern zerdrücktem Dost riechen.

Interessant ist noch ein Artikel aus der Zeit:
Heilendes Oregano aus dem Himalaya?

Lässt sich ein hochinfektiöser Keim mit Oregano behandeln? Einige Forscher sind davon überzeugt und bauen die Pflanze im Himalaya an.
Auf Kräuterernte in 3000 Metern Höhe. (Weiter lesen..)

Jedenfalls ist Oregano aus der Südländischen Küche und auch aus meiner Küche nicht wegzudenken, Pizza ohne Oregano ? Unvorstellbar.

Rundbrot mit Tomaten, Oliven, Schafskäse und Oregano.

getrockneter Oregano