Samstag, 8. August 2009

Die Haselmaus oder Bilch.. .. ..

Die Haselmaus
Lateinisch: Muscardinus avellanarius, ist ein mausähnliches, nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche .

Die Bilche (Gliridae), auch Schläfer oder Schlafmäuse genannt, sind eine Familie der Nagetiere.
Die Haselmaus wiegt 15 bis 40 Gramm und wird knapp 15 Zentimeter lang,
fast die Hälfte (5,8 bis 6,8 Zentimeter) der Länge entfällt dabei auf den Schwanz.
Das Fell ist gelbbräunlich bis rotbräunlich mit einem weißen Fleck an Kehle und Brust, am Schwanz ist es meist etwas dunkler.
Sie wird in freier Wildbahn 3 bis 4 Jahre alt und ist mit einem Jahr geschlechtsreif.
Doch wo sind die Tierchen abgeblieben? sie sind selten geworden in der Natur.
Hauptfeinde sind Rotfuchs, Mauswiesel und der Hermelin.
Weitere Feinde sind Eulen und Greifvögel und die Schleiereule und !
der Mensch durch seine Eingriffe in die Natur.

Die Haselmaus kann sich nicht verteidigen, d.h. ihr bleibt nur die Flucht.
Während der Winterruhe werden sie oft von Wildschweinen ausgegraben und gefressen.
So viel zu den Feinden, wir aber können uns ja als Freunde erweißen! Wie?

Haselmaus - Aktion Nussjagd!! - Spurensuche.

Bald werden die Haselnüsse reif und locken "Nussdiebe" an. Sie hinterlassen Fraßspuren an den Nussschalen. Ganz typisch ist das Muster, das die Haselmaus hinterlässt. Weil niemand genau weiß, wo und wie viele Haselmäuse bei uns leben, sucht der Naturschutzbund Deutschland (NABU) menschliche Nussjäger, die angenagte Haselnussschalen einsammeln und genauer anschauen. Wie der Name der Haselmaus schon verrät, gehört die Haselnuss zu ihrer Lieblingsnahrung.

Ihr bevorzugter Lebensraum sind Mischwälder mit reichem Buschbestand in Mittel-, Nord- und Osteuropa. Besonders beliebt sind Haselsträucher.

Durch die Zerstörung und Zerstückelung der Lebensräume ist die Haselmaus im nördlichen Europa (England, Schweden, Deutschland, Dänemark) seltener geworden.

Es geht um deren Bestand. Abhilfe schafft eine B estandsaufnahme:

Der zu den Bilchen zählende Kleinnager, knabbert die Nüsse direkt auf dem Strauch an.
Dabei entsteht ein kreisrundes Loch mit glattem Rand.

Die Schalenreste landen direkt unter dem Haselnussstrauch und sind leicht einzusammeln.
Auch wenn man keine typischen Fraßspuren finden kann, ist es wichtig bei der Aktion mitzumachen.

Wo es zwar reichlich Haselnüsse, jedoch keine Haselmäuse gibt,
ist eine hilfreiche Information für die Erstellung einer Bestandskarte über
Dichte und Verbreitung der Art.

Weitere Informationen zur Aktion gibt es im Internet und beim lokalen Naturschützer,
zum Beispiel dem Bund für Naturschutz. NABU.

Aktion: Nussjagd


Haselmaus

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