Montag, 20. Juli 2009

Max Liebermann

Der Impressionismus ist nicht -
wie man's täglich hören oder lesen muß -
eine Richtung, sondern eine Weltanschauung:
Jeder kann in ihr nach seinem Talent selig werden."

Max Liebermann

Max Liebermann
geboren: 20.07.1847 Berlin,
gestorben: 08.02.1935 Berlin,
deutscher Maler und Grafiker

Hauptmeister des deutschen Impressionismus wurde seit Mitte der 90er Jahre beeinflusst durch die französischen Impressionisten Monet und Degas.

Max Liebermann wird als Sohn einer jüdischen Fabrikantenfamilie geboren. Als 16jähriger erhält er Zeichenunterricht bei dem Tiermaler Karl Steffeck (1818-1890). Von 1868 bis 1872 studiert er Kunst bei dem Historienmaler Ferdinand Pauwels (1830-1904), schließt sich dem Landschaftsmaler Theodor Hagen (1842-1919) an und lernt durch ihn den ungarischen Maler Mihály Munkácsy (1844-1900) kennen, dessen Werk »Die Charpiezupferinnen« (1871) ihn stark beeindruckt.

Über Holland und Frankreich kommt er 1878 nach München. Sein Bild »Christus im Tempel« (1879) löst auf der Dritten Internationalen Kunstausstellung in München einen Skandal aus. Den ersten großen Erfolg hat Liebermann mit den Bildern »Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus« (1881/82) und »Münchner Biergarten« (1884) im Pariser Salon von 1884. 1884 geht Max Liebermann nach Berlin, wo er 1892 zusammen mit Walter Leistikow (1865-1908) die Malervereinigung »XI« gründet, aus der 1898 die »Berliner Secession« entsteht.

In Berlin entwickelt sich Liebermann entgegen aller Anfeindungen zu einem der bedeutendsten Vertreter des deutschen Impressionismus. 1914 zieht Liebermann sich auf sein Anwesen am Wannsee zurück. 1920 wird er der Präsident der Preußischen Akademie der Künste. Seine Ehrenpräsidentschaft (seit 1932) beendet er 1933 aus Protest gegen die Machtübernahme der Nationalsozialisten.

Max Liebermann (1847-1935): Der Papageienmann.

Max Liebermann, Papagaienallee 1902

Max Liebermann, Am Strand von Nordwijk