Montag, 25. Mai 2009

Wiesen-Platterbse

Die Wiesen-Platterbse
Lateinisch: Lathyrus pratensis,
ist die in Mitteleuropa am häufigsten vorkommende Art der Gattung Platterbsen (Lathyrus).
Die sommergrüne, mehrjährige, krautige Pflanze ist oft stark verzweigt und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimetern.
Es handelt sich um eine kahle bis zerstreutbehaarte Pflanze mit oft mehreren, vierkantigen und kletternden Stängeln.
Die Laubblätter bestehen aus nur einem einzigen Fiederpaar und einer oder mehreren endständigen Ranken. Die Nebenblätter sind pfeilförmig und nur wenig kleiner und von vergleichbarer Form wie die Fiederblätter. Oft sind die Fiederblätter deutlich mehr- und längsnervig.

Die Wiesen-Platterbse besitzt circa 15 Millimeter lange, kräftig gelbe Blüten, die zu fünft bis zehnt auf lang gestielten Trauben sitzen. Die Frucht ist länglich, flach und bis zu vier Zentimeter lang. Die Bohnen sind sehr klein.
Von Rindern wird die Wiesen-Platterbse meist gemieden, da sie Bitterstoffe enthält.
Giftig ist sie aber nicht. Sie zählt zu den Schmetterlingsblühern als Unterpflanzenart.