Mittwoch, 6. Mai 2009

Schöne Bilder:

Vergissmeinnicht
Beim Vergissmeinnicht, Lateinisch: Myosotis sylvatica,
sind besonders deutlich die bei den Rauhblattgewächsen häufigen Schlundschuppen zu erkennen.
Sie heben sich hier gelb von den blauen Blüten ab und stellen gleichzeitig ein Saftmal und eine Staubbeutelattrappe zur Anlockung und Wegweisung für die bestäubenden Insekten dar.
Weitere Besonderheiten?
Blütezeit verlängern - Ähnliche Arten: Schon im April blühen Gedenkemein (Omphalodes) und Kaukasus-Vergisssmeinnicht (Brunnera), beides ausdauernde Stauden.

Es gibt übrigens auch ein Sommervergissmeinnicht (Ochsenauge, Anchusa azurea), mit dem man den blauen Blütenschleier im Garten verlängern und somit dann also nicht nur späte Tulpen und Narzissen, sondern auch noch die Rosen und Clematis damit verzieren kann.
Die Vergissmeinnicht sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen.
Die Stängel sind meist verlängert. Die Blätter sind ganzrandig und meist behaart.
Alpenvergissmeinnicht
Die Blüten stehen meist in gepaarten Wickeln. Sie haben keine oder wenige Hochblätter.
Der Blütenstiel ist nach der Blüte verlängert. Der Kelch ist radiärsymmetrisch, glocken- oder trichterförmig. Er ist regelmäßig fünfzipfelig und vergrößert sich nach der Blütezeit.
Die Krone ist stielteller- bis trichterförmig und hat ausgebreitete Blütenkronzipfel.
Die Farbe ist blau bis violett, selten gelb, weiß oder rosa.
rosa Vergissmeinnicht
fast weißes Vergissmeinnicht
Wald Vergissmeinnicht

Das Vergissmeinnicht ist ein Symbol für zärtliche Erinnerung sowie für Abschied in Liebe.
Das Vergissmeinnicht trägt in den meisten Sprachen einen Namen mit der gleichen Bedeutung.
Vergissmeinnicht!