Samstag, 9. Mai 2009

Die Artischocke







Artischocken sind gesund
Die Artischocke
Lateinisch: Cynara cardunculus, ist eine distelartige,
kräftige Kulturpflanze aus der Familie der Korbblütler.
Die Sortengruppe der Artischocken wird wegen ihrer essbaren knospigen Blütenstände angebaut und als Blütengemüse verzehrt.

Im Jahr 2003 wurde die Artischocke zur Arzneipflanze des Jahres gewählt.
Es gibt sie deshalb auch in Tablettenform oder als Saft, Tinktur und Tee.
Die Inhaltsstoffe sind das Geheimnis der essbaren Knospe: B-Vitamine, Vitamin E und Pro-Vitamin A genauso wie die Mineralstoffe Eisen, Calcium, Magnesium und Phosphor sind in der Artischocke in großen Mengen enthalten.

Eine große Artischocke enthält das Zehnfache unseres Tagesbedarfes der genannten Mineralstoffe. Der herbe Geschmack des Gemüses ist außerdem auf den Stoff Cynarin zurückzuführen, der den Cholesterinspiegel senkt, den Körper entgiftet und der Galle gut tut. Eine weitere angenehme Wirkung der Artischocke: Sie regt den Appetit an.
Der Hauptgang kann kommen!
Sie zergeht auf der Zunge, schmeckt aromatisch und leicht herb. Ob gekocht, gebacken oder gefüllt, sie lässt sich auf viele verschiedene Arten zubereiten und mit Hummer, Fenchel-Risotto oder grünem Spargel kombinieren.
Bei großen Artischocken sind nur die unteren fleischigen Teile der Schuppenblätter und die Blütenböden essbar. Die unter den Blättern liegenden Härchen sind nicht zum Verzehr geeignet. Kleinere Artischockensorten, die überdies früh geerntet werden können im Ganzen verzehrt werden, darunter auch die mit dem Siegel der geschützten geografischen Angabe (g. g. A.) versehene, stachellose Römische Artischocke (carciofo romano).

Die ganzen Blüten werden gebraten oder gekocht. Der Geschmack der Artischocke ist feinherb bis zartbitter. Artischocken werden 20 bis 45 Minuten in Salzwasser mit etwas Zitronensaft gekocht. Die Blätter werden dann abgezupft und der untere Teil mit den Zähnen abgezogen. In der Regel wird dazu eine Vinaigrette, bestehend aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Knoblauch gereicht. Artischockenböden werden auch eingelegt.
Zusammen mit Kräutern wird aus Artischocken seit 1953 in Padua auch ein dunkelbrauner Aperitif mit dem Namen Cynar hergestellt.
Artischocken wird eine appetitanregende, verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung zugeschrieben. Der in ihnen enthaltene Bitterstoff Cynarin regt den Stoffwechsel von Leber und Galle an. Außer als Gargemüse werden ihre Blätter in Säften, Tees, Trockenextrakten und Tinkturen verwendet. Ihre medizinische und diätetische Wirkung wird auf den Gehalt an speziellen Flavonoiden und Chinasäurederivaten zurückgeführt.
Artischockenfelder
Heilpflanzen Heilkräuter

Artischocke - Obst und Gemüse.at

Phytodoc
Artischocke
Musée de la faïence à Marseille, saucière avec plateau représentant un artichaut des ateliers de Gaspard Robert à Marseille, décor petit feu polychrome, hauteur=13cm diamètre=23cm