Mittwoch, 1. April 2009

Frühlingspilze - Zinnoberroter Kelchbecherling

allerdings ist dieser wunderschöne Pilz nicht essbar, aber er glänzt mit schöner Zinnoberroter Farbe und steht auf der Liste gefährderter Arten.
Der Österreichischer Prachtbecherling - oder Zinnoberroter Kelchbecherling
mit dem wissenschaftlichen Namen: Sarcoscypha austriaca
Wert des Pilzes: Ungenießbar
Vorkommen: auf am Boden liegenden Ästchen von Erlen.
Diese Art wurde aber auch schon auf Bergahorn gefunden.
Der Pilz kommt besonders in Süddeutschland, langsam und vereinzelt aber auch in Nord-, West- und Ostdeutschland, sowie im Voralpengebiet, Österreich und der Schweiz vor.
Verwechslung: mit dem ungenießbaren Zinnoberroten Prachtbecherling (Sarcoscypha coccinea) und dem ungenießbaren Jura-Kelchbecherling (Sarcoscypha jurana).

Es gibt 3 europäische Gattungen:
- Zinnoberroter Kelchbecherling/Österreichischer Prachtbecherling (Sarcoscypha austriaca),
- Jura-Kelchbecherling (Sarcoscypha jurana) und
- Scharlachroter Kelchbecherling/Prachtbecherling (Sarcoscypha coccinea).

Durch den Rückgang seiner Lebensräume ist dieser schöne Becherling
in manchen Gegenden vom Aussterben bedroht. Um so erfreulicher, dass er
in dem von uns besuchten Biotop von Januar bis April überaus reich fruktifiziert.
Mit der Lupe lässt sich die feine Flaumbehaarung an der Außenseite der Fruchtkörper
gut erkennen.
Zinnoberroter Kelchbecherling
Er steht auf der Roten Liste bundesweit 3!

Schon nach der Schneeschmelze erscheint auf am Boden liegenden Ästen von Erlen,
Weiden und Ahorn. Der Pilz ist 1 - 6 cm breit.