Mittwoch, 11. Februar 2009

Bärentraube

Bärentraube
Die kleinen, ledrigen Blätter der Bärentraube sind die bekannteste Kräutermedizin gegen Blasenentzündungen.
Die Echte Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi) ist eine Pflanzenart, die zu den Heidekrautgewächsen (Ericaceae) gehört.
Die Art bildet einen niedrigen Strauch mit krugförmigen weißen bis rosa Blüten, aus denen sich rote, erbsengroße Beeren entwickeln. Die Blüten selbst bestehen aus 5 zurückgeschlagenen Kronzipfeln und 5-spaltigem Kelch. Die dunkelgrünen, ledrigen Blätter sind verkehrt eiförmig und ganzrandig. Die weitkriechenden, dicht beblätterten Äste tragen rotbraune Zweige und bilden einen typischen immergrünen Spalierstrauch. Blütezeit ist von März bis Juni.
Die Pflanze ähnelt der Preiselbeere. Die Lebensdauer der Bärentraube beträgt 100 bis 120 Jahre.

Die Pflanze ist in Deutschland geschützt.
Man muss die Blätter also entweder kaufen oder stattdessen die Blätter der Preiselbeere verwenden, die ähnlich wirksam sind.
Preiselbeere
Die Blätter der Bärentraube enthalten unter anderem Arbutin, Gerbstoffe, Flavone und Glykoside. Insbesondere das Arbutin, aber auch die Gerbstoffe, wirken antibakteriell.

Bärentraube hilft nachweislich bei Harnwegsinfektionen.
Volksheilkundlich wurde sie auch bei Durchfall, bei Gallengangsbeschwerden und als Wehenmittel eingesetzt. Die Einnahme sollte nicht länger als acht Tage und nicht öfter als fünf Mal im Jahr erfolgen, da das aus dem Arbutin entstehende Hydrochinon potenziell krebserregend ist und auch eine Schädigung der Leber möglich ist.

Da die Pflanze in Deutschland geschützt ist, darf man sie nicht wild sammeln.

Info

Bärentraube

Dosierung

Anwendung

Zubereitung

Heilkräuterlexikon

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