Dienstag, 20. Januar 2009

Sanddorn

Sanddorn im Eismantel
Kaum zu glauben:
die kleinen Früchtchen liefern, je nach Sorte, zwischen 200-900 mg Vitamin C pro 100 g Beeren.

Damit lassen sie Zitrone, Orange und Co, die durchschnittlich ca. 30-50 mg enthalten, weit hinter sich.

Für unser Immunsystem ist Vitamin C unverzichtbar.
Es ist zum Beispiel wichtig für die weißen Blutkörperchen, die für unsere Abwehr verantwortlich sind. Außerdem schützt es die Zellen unseres Körpers vor aggressiven Sauerstoffverbindungen (Radikale) und verbessert die Aufnahme von Eisen.

Darüber hinaus ist es wichtig für die Bildung von Kollagen, ein Eiweiß,
das Haut, Knochen und Gelenke stärkt.
Sanddorn
Sanddorn, auch Weidendorn, Dünendorn, Audorn, Fasanenbeere, Haffdorn, Rote Schlehe und Sandbeere genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sanddorne innerhalb der Familie der Ölweidengewächse.

Reifezeit ab August. Scheinfrucht; Orangerote beerige, säuerlich schmeckende Steinfrucht, kleiner 1 cm. Ernetezeit im Spätherbst,bis Dezember

Der sehr dekorative Strauch wird häufig zu Zierzwecken in Gärten gehalten.
Sanddorn
Durch den hohen Vitamingehalt (vor allem Vitamin C), bildet er eine gute Nahrungsergänzung.
1 KG Sanddorn enthält ca. 5 Gramm Vitamin C.

Er enthält weiterhin Flavone bzw. Flavoniode, welche die Wirkung des Vitamin C noch unterstützen. Auch Carotinoide und Vitamin B12, sowie weitere Vitamine der B-Reihe sind in nennenswerten Mengen enthalten. Eingesetzt wird häufig Sanddornsaft, Fruchtlikör oder Kompott zur Stärkung des Immunsystems, der Kreislaufförderung und Appetitanregung.

Das Haupteinsatzgebiet des Sanddorns sind Vitaminmangel-Zustände und allgemeine Schwäche beispielsweise in der Rekonvaleszenz.

Er wird auch gerne gegen Erkältungen und vor allem gegen Erkältungsneigung angewendet.

Frischsäfte und Marmeladen
Hierzu kann man die Sanddorn-Beeren in Form von Frisch-Säften oder anderen Zubereitungen der frischen Früchte zu sich nehmen.

Aufpassen sollte man jedoch, dass man keine Sanddorn-Produkte kauft, bei denen der Sanddorn nur eine Alibi-Funktion hat und nur in geringer Menge enthalten ist. Sanddorn-Säfte und Brotaufstriche kann man zur allgemeinen Stärkung und bei erhöhtem Vitaminbedarf zu sich nehmen.

Tee
Aus den Sanddorn-Früchten kann man auch einen Tee zubereiten.
So ein Sanddorn-Tee ist vor allem in Indien beliebt und gilt auch als festlicher Genusstee.

Vitamin C
Der Sanddorn beugt vor allem gesundheitlichen Problemen vor, die durch einen Mangel an Vitamin C entstehen können, denn der Vitamin-C-Gehalt des Sanddorns ist deutlich höher als in Zitrusfrüchten. Nur Hagebutten können es in Puncto Vitamin-C mit dem Sanddorn aufnehmen.

Vitamin B12
Eine Besonderheit des Sanddorn ist jedoch sein Gehalt an Vitamin B12. Dadurch gehört es zu den wenigen pflanzlichen Nahrungsmitteln, die dieses Vitamin enthalten. Sanddorn wird dadurch zur wichtigen Vitamin-B12-Quelle für Veganer, die vollständig auf tierische Nahrungsmittel verzichten.

Äusserlich
Auch das Öl aus den Sanddorn-Samen und aus dem ölhaltigen Fruchtfleisch ist sehr wertvoll.
Man kann daraus Hautcremes herstellen, die die Haut jung halten.
Das Öl hilft auch bei der Heilung von Verbrennungen und Geschwüren durch Wundliegen.

Sanddorn enthält keine giftigen Substanzen.
Sanddorn ist eine kleine Beere, die sehr viel Vitamin C enthält.

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