Mittwoch, 8. Februar 2012

Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker, Foto von 1895
Paula Modersohn-Becker
deutsche. Malerin, des'früher Expressionismus',
geboren am 8. Februar 1876 in Dresden, starb am 20. November 1907 in Worpswede.
Wikipedia | Werke bei Commons Wikimedia | Werke bei Zeno-org |

Moorkanal mit Torfkähnen ca. 1900

Mädchen mit Katze im Birkenwald 1904

Clara Rilke-Westhoff, 1905
Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Das Mädchen und der Vogel


Ein Vogel kam geflogen
Jüngst in mein Kämmerchen
Auf Flügeln, wie der Bogen
Der Iris, bunt und schön.

Er flog um mich im Kreise,
Und sang ohn' Unterlaß
So rührend, sanft und leise,
Als bät' er mich um was.

Er machte da sich immer
Um mich etwas zu thun,
Und ließ mich Arme nimmer,
Wenn ich allein war, ruh'n.

Bald tippt' er mir die Wangen,
Bald sang er mir in's Ohr,
Bald hatt' er mit den Spangen
Am Mieder etwas vor.

Mir war sein Spiel behäglich,
Und unterhielt mich sehr;
Der Vogel wurde täglich
Mir unentbehrlicher;

Und daß ich sicher wäre,
Ihn stets um mich zu seh'n,
Stutzt' ich mit einer Scheere
Ihm beide Flügelchen.

Nun war er nur noch zahmer,
Und glücklicher sein Loos:
So oft ich rief, so kam er,
Und schlief in meinem Schooß.

Er spielte manche Stunde
Um meines Mieders Rand;
Er trank mir aus dem Munde,
Und aß mir aus der Hand.

Doch während ich ihn pflegte,
Wuchs ihm sein Flügelpaar:
Und ach! zu spät entdeckte
Ich, daß er flicke war.

Er flog vor meinem Blicke
Davon, und sang im Flieh'n;
Ich kehre nicht zurücke,
So wahr ich Amor bin!

Johann Aloys Blumauer

Stammbuchblatt, Johannes Aloisius Blumauer 1782.


Aloys Blumauer,
gelegentl. Alois Blumauer oder Johannes Aloisius Blumauer,
* 21. oder 22. Dezember 1755 in Steyr, † 16. März 1798 in Wien,
war ein österreichischer Schriftsteller in der Zeit der Aufklärung.



Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Vogel des Jahres 2012


Letztes Jahr war es der Gartenrotschwanz,
dieses Jahr 2012 ist es die Dohle aus der Familie der Rabenvögel -
Die Dohle, der Vogel des Jahres 2012.
Auch sie steht auf der Lister  gefährtderter Arten - der roten Liste!
Und noch etwas. Bei dieser Eiseskälte benötigen unsere gefiederten Freunde etwas mehr Aufmerksamkeit als sonst. Der NABU gibt auch hier gute Tipps.

Dohle.
Die Dohle.
Lateinisch : Corvus monedula,  ist eine Singvogelart aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae).
Sie ist einer der kleinsten Vertreter der Raben und Krähen (Corvus).
Erkennungszeichen der Dohle sind ihr schwarz-graues Gefieder, ihr kurzer, kräftiger Schnabel und ihre hellblauen Augen.
Dohle.
Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom zentralasiatischen Steppengürtel über Europa bis ins nordafrikanische Atlasgebirge. Offene und halboffene Landschaften mit ausreichenden Brutplätzen bilden den Lebensraum der Art. Die Dohle ernährt sich vorwiegend von Insekten und Pflanzensamen, frisst aber bei Gelegenheit auch Aas oder menschlichen Abfall.

Sie lebt monogam in lebenslangen Paaren, die sich wiederum in größeren Schwärmen zusammenfinden.
Die Partner bauen gemeinsam ein Nest in Höhlen, Nischen oder Gebäuden, die ausreichend Schutz vor Wetter und Nesträubern bieten. Das Weibchen brütet zwei bis sechs Eier aus, die Nestlinge werden anschließend von beiden Eltern gefüttert.

Wikipedia Dohle | Fotos bei Commons Wikimedia - Dohle |

Rote Liste gefährderter Arten

Internet Bird Collection

Schweizer Vogelwarte - Dohle  (mit Video)


Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Dienstag, 7. Februar 2012

Kalenderblatt : Heute ist Vollmond

BERLIN : Dienstag * 7. Februar 2012 * 22:53:48 Uhr
Mitteleuropäische Zeit (MEZ)


Vollmond

Vollen Mondes bleiches Scheinen
Deucht mir stets wie stilles Weinen
In geliebtem Angesicht.
Wie die Strahlen mild hinfließen,
Still die Tränen sich ergießen,
Wenn im Schmerz ein Herze bricht.

Wie es kommt, das tiefes Leuchten
Stets mir macht das Auge feuchten,
Ach, ich weiß es selber nicht;
Ist´s ein unbewußt Erbarmen,
Mit dem Nachtgestirn, dem armen
Und dem glutberaubten Licht!

C. von Dumas





Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Montag, 6. Februar 2012

Rezepte : Kuchen nach Omas Art

Blechstreuselkuchen



Fotos : Monika Kreinbucher Fritz (c)  Rezept im Bild 

REZEPT :
Ein Rezept nach Omas Rezeptbüchle, Hefeblechkuchen mit Mandeln&Streusel


Zutaten für den Teig:
500 g Mehl
1 Pck. Hefe, Trockehefe (o. 1/2 Würfel)
250 ml Milch
75 g Zucker
1  Ei
75 g Butter, zerlassen
1 Prise Salz
½   Zitrone(n), die Schale davon

Für den Belag:
150 gr Mehl
100 g Mandeln, gehackte
75 g Zucker
1 TL Zimt
75 g Butter etwas mehr damit schöne Streusel entstehen
Marmelade zum bestreichen, ich habe meine selbstgemachte Kriecherlmarmelade verwendet.

Zubereitung
Mehl in eine Schüssel sieben, mit Trockenhefe und Zucker gut vermischen.
Milch, Ei, Butter, Salz und Zitronenschale zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
An einem warmen Ort abgedeckt gut 1 Stunde gehen lassen.
Gut zweifingerdick ausrollen und auf ein vorbereitetes Blech legen.
Nochmals 20 min gehen lassen.
Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen
und anschließend mit Marmelade bestreichen dann die Streusel aus
Mandeln, Zucker und Zimt gleichmäßig darüber streuen.
Etwas Butter in kleine Stückchen schneiden und über den Kuchen geben.
Den Kuchen bei 200°C gut 30-45 min backen.


Gut zum Einfrieren
Teig und Streusel können auch vorgemacht und eingefroeren werden für einen schnellen Hefe-Blechkuchen.

Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Magnus Gottfried Lichtwer

 Der Bäcker und die Maus 

Der Bäcker und die Maus
Ein Mäuschen, dass an einer Semmel
In eines Bäckers Laden fraß,
Versah’s und nahte sich dem Schemel,
Darauf der Meister lauschend saß.
Und sieh! da hatt’ er sie beim Felle,
»So, so! Herr Mausekopf«, rief er,
»Bist du mein Dieb? Steht auf Geselle,
Und holet unsern Kater her.«

»Ich?« sprach die Maus, » ein Dieb? das wäre
Ein Schimpf für mich und mein Geschlecht!
Gottlob, ich halte noch auf Ehre,
Beleidigt nicht das Völkerrecht.

Ich bin ein Fremder, lieber Bäcker.«
»Was Völkerrecht?« warf dieser ein,
»Du hast den Tod verdient, du Lecker,
Du magst Frank’ oder Schwabe sein.«

»Wie?« sprach die Maus, »wenn ich Euch sage« –
»Und was?« – »was hier geschehen ist.
Der Knecht hat« – »Rede!« – dieser Tage
Dein Weib« – »Was hat er sie?« – »geküsst.«

Der Bäcker geht dem Knecht zu Leibe,
Er schäumt, er flucht, der Knecht erschrickt,
Die Maus entwischt, Gott helf dem Weibe.
Wer leichtlich zürnt, wird leicht berückt.

Magnus Gottfried Lichtwer

Der Bäcker

Job Adriaensz. Berckheyde :
Der Bäcker, 1681 (Museum der Brotkultur, Ulm)



Der Mohr und der Weisse

Ein Mohr und Weißer zankten sich,
Der Weiße sprach zu dem Bengalen,
Wär ich wie du, ich ließe mich
Zeit meines Lebens niemals malen.

Besieh dein Pech-Gesichte nur,
Und sage mir, du schwarzes Wesen,
Ob dich die spielende Natur
Nicht uns zum Scheusal auserlesen.

Gut, sprach der Mohr, hat denn ihr Fleiß
Sich deiner besser angenommen?
Unausgebratner Naseweis,
Du bist noch ziemlich unvollkommen.

Die Welt, in der wir Menschen sind,
Gleicht einem ungeheuren Baume,
Darauf bist du, mein liebes Kind,
Die noch nicht reif gewordne Pflaume.

Sie zankten sich noch lange Zeit,
Und weil sich keiner geben wollte,
Beschlossen sie, daß ihren Streit
Ein kluger Richter schlichten sollte.

Als nun der Weiße recht behielt,
Da sprach das schwarze Kind der Mohren:
Du siegst, ich habe hier verspielt,
In Tunis hättest du verloren.


Magnus Gottfried Lichtwer


Magnus Gottfried Lichtwer der Jüngere 
* 30. Januar 1719 in Wurzen, † 7. Juli 1783 in Halberstadt, war ein deutscher Jurist und Fabeldichter
in der Zeit der Aufklärung.


Job Adriaenszoon Berckheyde
* vor 27. Januar 1630 in Haarlem,  † vor 23. November 1693  in Haarlem, 
war ein niederländischer Maler.

Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Mittwoch, 1. Februar 2012

Thema : Februar

Gedichte und Dichter : 

Beim Anblick einer Blüthe am 1. Februar

Süß Blümchen, das, vom rochen Stamm herlugend,
Du scheu erblühst, (denn seltsam hat der Monat.
Der düstre Graurock, harsch und zähneklappernd,
Geborgt die Stimme Zephyr's und geblickt
Auf dich mit blauem Liebesaug,) ach Blümchen,
Nur Schmeichelei des falschen Jahres ist's!
Vielleicht, entwischt der fernen Höhl' am Pole,
Zieht schon der tückische Nordost heran!
Dem Tod geweihte Blüthe! soll ich dich
Der zu, zu schnell erwachs'nen Maid vergleichen,
Die Zehrung wegrafft in führeifen Reizen,
Bristowa's Barden dich, dem Wunderknaben, 1)
Der Amaranthe, die kaum irdisch schien,
Bis Mißgeschick und überfallend Unrecht
Sie niederschlug — soll ich mit zorn'gem Kummer
Des armen Polens Hoffnung dich vergleichen,
Glanzvolle Hoffnungsblum', erwürgt im Knospen!

Leb' wohl, süß Blümchen! Besseres Geschick
Mög' meiner Ahnung spotten. Trübes Gleichniß
Moral'schem Lied einwebend, stahl ein Stündlein
Ich zagem Selbst, des Lebens hartem Meister.
Des sonn'gen Tages warmer Liebesblick
Durchzittert die Gestalt mir, stimmt harmonisch
Mein klares Tonspiel, daß mein trübstes Sinnen
Sich mischt mit Wohlgefühl, wie rauhe Weisen,
Leis auf sanfttön'gem Instrument gespielt.

1) Chatterton.

Levin Schücking, 
1796

aus xbix.de : Sibyllinische Blätter. Nach S.T. Coleridge,von Levin Schücking.

Levin Schücking.
Levin Schücking 
Christoph Bernhard Levin Matthias Schücking,
* 6. September 1814 in Meppen; † 31. August 1883 in Pyrmont,
war ein deutscher Schriftsteller und Journalist.

Links:
Literatur von und über Levin Schücking im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Schücking Museum

Briefe von Annette von Droste-Hülshoff an Levin Schücking 
–  im literarischen Webprojekt nach100jahren.de


Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Kalenderblatt : Februar

Hans Thoma, Februar.
Kalenderstudien ..


Der Februar 
lateinisch februare ‚reinigen‘, ist seit 153 v. Chr. der zweite Monat des römischen Kalenders.
Er wurde nach dem römischen Reinigungsfest Februa benannt. In Teilen Österreichs, in der Pfalz und im Schwäbischen wird er auch Feber genannt.

Der Monat umfasst in Gemeinjahren 28 Tage und in Schaltjahren 29 Tage.
Der eigentliche Schalttag ist der 24. Februar, d. h. in Schaltjahren wird nach dem 23. Februar ein Tag eingeschoben, was jedoch nur für die kirchlichen Feiertage und Namenstage von Bedeutung ist, die sich vom 24. Februar und den folgenden Tagen in Schaltjahren auf den 25. Februar etc. verschieben.
Dies erklärt, weshalb das Schaltjahr bspw. im Französischen année bissextile heißt:
In der Antike wurde der 24. Februar (der sechstletzte Tag vom 29. aus gerechnet, lat. sex) doppelt (lat. bis) gerechnet.

Der alte deutsche Name für den Februar ist Hornung, weil der reife Rothirsch in diesem Monat sein Gehörn (Geweih, Stangen) abwirft und beginnt, ein neues Geweih zu schieben.
Eine andere Theorie geht davon aus, dass Hornung „der im Winkel/Geheimen gezeugte Bastard“ bedeutet, da er in der Anzahl der Tage zu kurz kommt.

Im Elsass wird dieser Monat auch heute noch so bezeichnet. Weitere gebräuchliche Namen waren Schmelzmond und Sporkel oder Spörkel.
Bei Gärtnern war früher die Bezeichnung Taumonat (Taumond) üblich.

Die Bezeichnung Narrenmond für den Februar rührt daher, dass in dieser Zeit die alten Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsrituale abgehalten wurden, um die Dämonen des Winters zu vertreiben. Unter dem Einfluss der Christianisierung wurden diese ausgelassenen Feierlichkeiten als Fastnacht (Fassenacht, Fasnet) oder Fasching auf die Tage vor dem Aschermittwoch beschränkt, so dass diese Narrenzeit (meistens) im Februar endet.

Im römischen Kalender war der Februarius ursprünglich der letzte Monat.
Aus diesem Grund erhielt genau dieser Monat damals überzählige Schalttage angehängt, ein Brauch, der sich durch die julianische und gregorianische Kalenderreform hindurch erhalten hat.

Februa, lateinisch: februa,-orum n. - Reinigungs-, Sühnemittel; Reinigungsopfer, war im Römischen Reich der Name eines Sühne- und Reinigungsfestes. Es wurde Ende Februar gefeiert.

Der Name des Festes stammt vom gleichnamigen Beinamen der Göttin Juno.
Die Göttin wurde besonders von den Lupercalien verehrt, bei dem Fest wurden die Frauen von den Luperci mit einem Ziegenfell, dem Mantel der Juno, kultisch gereinigt.

Nach dem Fest ist der Monat Februar benannt,lateinisch : februarius - Reinigungsmonat, Februar.

Wetterregeln
Für den Fastnachtsmonat Februar insgesamt, sowie für einzelne Tage des Monats erdachte der Volksmund einer überwiegend agrarwirtschaftlich geprägten Gesellschaft eine Vielzahl von Bauernreglen, die häufig kurz- bis mittelfristige Wetterprognosen für den nachfolgenden Zeitraum erstellen.

    Der Feber muss stürmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen.
    Wenn im Feber die Mücken geigen, müssen sie im Märzen schweigen.
    Spielen die Mücken im Februar, frier'n Schaf' und Bien' das ganze Jahr.
    Ein nasser Februar bringt ein fruchtbar Jahr.
    Je nasser ist der Februar, desto nasser wird das ganze Jahr.
    Ist der Februar trocken und kalt, kommt im März die Hitze bald.
    Lässt der Februar Wasser fallen, so lässt's der März gefrieren.
    Nebel im Februar – Kälte das ganze Jahr.
    Heftiger Nordwind im Februar vermelden ein fruchtbar Jahr.
    Wenn der Nordwind doch nicht will, so kommt er sicher im April.
    Im Februar müssen die Stürme fackeln, dass dem Ochsen die Hörner wackeln.
    Ist's im Februar zu warm, friert man zu Ostern bis in den Darm.
    Februar mit Frost und Wind macht die Ostertage lind.
    Im Hornung Schnee und Eis, macht den Sommer lang und heiß.
    Wenn's im Februar nicht schneit, schneit's in der Osterzeit.
    Kalter Februar gibt ein gutes Roggenjahr,
laut Wikipedia.

Der 1. Februar, hier im Süden des deutschsprachigen Raumes auch: 1. Feber genannt,
ist der 32. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 333 Tage, in Schaltjahren, dieses Jahr 2012 334 Tage bis zum Jahresende.


Februar

Schon leuchtet die Sonne wieder am Himmel
und schmilzt die Schneelast von den Dächern
und taut das Eis auf an den Fenstern
und lacht ins Zimmer; wie geht´s? wie steht´s?

Und wenn es auch noch lang nicht Frühling,
so laut es überall tropft und rinnt...
du sinnst hinaus über deine Dächer...
du sagst, es sei ein schreckliches Wetter,
man werde ganz krank! und bist im stillen
glückselig drüber wie ein Kind.

Cäsar Otto Hugo Flaischlen




Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Schneeglöckchen


Schneeglöckchen

Sie ist erwacht,
des Winters einzige Blume.
In Tod und Nacht
träumte die stumme
Botin des Frühlings
von Licht und Leben.

Wie sie sich heben
alle die sprießenden Spitzen,
zum Himmel bange
bebend sich richten!
aber droben
die Sonne schläft.
Roh durchs Land die Stürme toben,
lachen kalt der schlichten
furchtsam strebenden Zarten,
heulen ein Lied von Krieg und Streit:
Nur die Starken, Harten
preiset der Reigen
der eisernen Zeit!

Duftlos neigen sich
die weißen reinen
scheuen Köpfchen
zur Erde wieder
entsagend nieder
und weinen
selber ins Grab sich.

Doch nicht minder,
du einsame Blume,
tröstet dein Blühen
die Menschenkinder.
Nicht ist vergebens
dein kurzes Mühen:
alles des Lebens
Brausen und Glühen,
das uns der Frühling schickt,
du fühlst es nahn!
Mit neuem Glauben blickt
auf seine Bahn,
winkt ihm Dein Gruß,
rastlos wandernd der Mensch.

Keimt doch zitternd in Ihm auch
manche lautere Blume
aus dem dunklen Grunde des Herzens,
die verblühen muß,
ehe die andern
sicher strebenden,
mächtiger treibenden
Wurzeln sich regen:
Zielen entgegen! -

Richard Dehmel

 Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)
Schneeglöckchen
Die Heimat der Arten ist Europa und das südwestliche Asien, von Kleinasien, über den Kaukasus bis zur Region um das Kaspische Meer. Anderswo zum Beispiel in Nordamerika sind Arten nur verwildert.

Sie kommen in Waldwiesen, Auen und Laubwäldern vor und bevorzugen feuchte und schattige Standorte. Sie werden häufig als erste Frühlingsboten betrachtet und deshalb auch gerne in Grünanlagen und Gärten gepflanzt. In der Phänologie bedeutet die Erst-Blüte den Anfang des Vorfrühlings.

Es gibt etwa 19 Arten in der Gattung Schneeglöckchen (Galanthus):

    Kaukasus-Schneeglöckchen (Galanthus alpinus)
    Schmalblättriges Schneeglöckchen (Galanthus angustifolius)
    Cilicisches Schneeglöckchen (Galanthus cilicicus)
    Elwes-Schneeglöckchen (Galanthus elwesii)
    Foster-Schneeglöckchen (Galanthus fosteri)
    Zierliches Schneeglöckchen (Galanthus gracilis)
    Ikaria-Schneeglöckchen (Galanthus ikariae)
    Koenen-Schneeglöckchen (Galanthus koenenianus)
    Krasnov-Schneeglöckchen (Galanthus krasnovii)
    Lagodechi-Schneeglöckchen (Galanthus lagodechianus)
    Kleines Schneeglöckchen oder Gewöhnliches Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)
    Peshmen-Schneeglöckchen (Galanthus peshmenii)
    Breitblättriges Schneeglöckchen (Galanthus platyphyllus)
    Clusius-Schneeglöckchen oder Faltblatt-Schneeglöckchen (Galanthus plicatus)
    Königin-Olga-Schneeglöckchen (Galanthus reginae-olgae)
    Rizasee-Schneeglöckchen (Galanthus rizehensis)
    Kaspisches Schneeglöckchen oder Transkaukasisches Schneeglöckchen
    (Galanthus transcaucasicus)
    Galanthus trojanus
    Woronow-Schneeglöckchen (Galanthus woronowii)
   
Der botanische Name Galanthus ist abgeleitet aus den griechischen Wörtern gála für Milch und ánthos für Blüte. Andere deutsche Trivialnamen sind: Milchblume, Hübsches Februar-Mädchen, Lichtmess-Glöckchen, Lichtmess-Glocken, Marienkerzen, Weißglatze, Schnee-Durchstecher, Weiße Jungfrau.

Heilwirkung ?
Galantamin wird als Mittel gegen Demenz genutzt, und um das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit zu bremsen.

Alle Pflanzenteile, besonders die Zwiebel, enthalten giftige Alkaloide. In der Zwiebel befindet sich vorwiegend das Amaryllidaceen-Alkaloid, in anderen Pflanzenteilen Tazettin, Galantamin und Lycorin. Eine kritische Dosis ist nicht bekannt.

Die Zwiebel des Schneeglöckchen birgt Hoffnung für Alzheimer-Kranke und kann auch Kinderlähmung und Neuralgien lindern.

Mögliche Vergiftungssymptome: Es kommt zu vermehrtem Speichelfluss, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Gelegentlich werden Kreislaufstörungen mit Schweißausbruch und Benommenheit beobachtet, so Wikipedia und das Natur Lexikon
( Klinikum Nürnberg )
Disclaimer beachten : Immer den Rat des Arztes oder Apotheker einholen.
   
Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Montag, 9. Januar 2012

Gedicht zum Vollmond

Caspar David Friedrich, Vollmond.

Vollmond

Vollen Mondes bleiches Scheinen
Deucht mir stets wie stilles Weinen
In geliebtem Angesicht.
Wie die Strahlen mild hinfließen,
Still die Tränen sich ergießen,
Wenn im Schmerz ein Herze bricht.

Wie es kommt, das tiefes Leuchten
Stets mir macht das Auge feuchten,
Ach, ich weiß es selber nicht;
Ist´s ein unbewußt Erbarmen,
Mit dem Nachtgestirn, dem armen
Und dem glutberaubten Licht!

C. von Dumas

Heute ist Vollmond.

Zitat :

Dem Glücklichen schlägt kein Gewissen.

Wilhelm Busch,
deutscher Dichter, Zeichner und Maler
(* 15.04.1832 - † 09.01.1908)





Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Rezepte : Apfelküchle mit Weinschaumsauce


Apfelküchle mit  Weinschaumsauce (Zabaione)

Zutaten

120 g Mehl
  Salz
2   Ei(er)
125 ml Milch oder Weißwein
1 EL Rum, braun
1 EL Zucker
4   Apfel
  Fett
  Puderzucker
  Zimt
Zubereitung

Mit dem Mehl, Salz, Eiern einen Teig zubereiten,
als Flüssigkeit kann man Milch,
Weißwein oder Bier (nicht für Kinder!) nehmen.
Beim Milchbackteig gibt man Rum dazu, damit der Teig beim Backen weniger Fett anzieht.
Man kann den Backteig auch mit Eischnee zubereiten., er wird luftige und locker.
Große Äpfel werden in Scheiben geteilt,
in den Backteig getaucht,
in heißem Fett gebacken,
mit Puderzucker und Zimt bestreuen.

Weinschaumsauce, Zabaione oder

Zutaten

4 Eier , davon das Eigelb, Dotter,

10 g      Zucker
ein spritzer Zitronensaft
1/4Liter Wein, weiß, Riesling oder Kerner
½ Pck. Vanillezucker, oder das ausgekratzte einer halben Vanillestange

Zubereitung


Die Eigelb mit dem Zucker im heißen Wasserbad
mit einem Schneebesen schaumig schlagen
(Vorsicht, die Masse darf auf keinen Fall bis zum Siedepunkt erhitzt werden!).
Während des Schlagens den Weißwein (Riesling oder Kerner) langsam zugeben.

Rezept im Bild:

aufgeschlagene weinschaumsauce

Apfelküchle mit Zimt&Zucker, Weinschaumsauce.



Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Freitag, 6. Januar 2012

Drei Königs Tag ..


Am Feste der heiligen drei Könige

Durch die Nacht drei Wandrer ziehn,
Um die Stirnen Purpurbinden,
Tiefgebräunt von heißen Winden
Und der langen Reise Mühn.
Durch der Palmen säuselnd Grün
Folgt der Diener Schar von weiten;
Von der Dromedare Seiten
Goldene Kleinode glühn,
Wie sie klirrend vorwärts schreiten,
Süße Wohlgerüche fliehn.

Finsternis hüllt schwarz und dicht
Was die Gegend mag enthalten;
Riesig drohen die Gestalten:
Wandrer, fürchtet ihr euch nicht?
Doch ob tausend Schleier flicht
Los' und leicht die Wolkenaue:
Siegreich durch das zarte Graue
Sich ein funkelnd Sternlein bricht.
Langsam wallt es durch das Blaue,
Und der Zug folgt seinem Licht.

Horch, die Diener flüstern leis:
»Will noch nicht die Stadt erscheinen
Mit den Tempeln und den Hainen,
Sie, der schweren Mühe Preis?
Ob die Wüste brannte heiß,
Ob die Nattern uns umschlangen,
Uns die Tiger nachgegangen,
Ob der Glutwind dörrt' den Schweiß:
Augen an den Gaben hangen
Für den König stark und weiß.«

Sonder Sorge, sonder Acht,
Wie drei stille Monde ziehen
Um des Sonnensternes Glühen,
Ziehn die Dreie durch die Nacht.
Wenn die Staublawine kracht,
Wenn mit grausig schönen Flecken
Sich der Wüste Blumen strecken,
Schaun sie still auf jene Macht,
Die sie sicher wird bedecken,
Die den Stern hat angefacht.

O ihr hohen heil'gen Drei!
In der Finsternis geboren
Hat euch kaum ein Strahl erkoren,
Und ihr folgt so fromm und treu!
Und du meine Seele, frei
Schwelgend in der Gnade Wogen,
Mit Gewalt ans Licht gezogen,
Suchst die Finsternis aufs Neu!
O wie hast du dich betrogen;
Tränen blieben dir und Reu!

Dennoch, Seele, fasse Mut!
Magst du nimmer gleich ergründen,
Wie du kannst Vergebung finden:
Gott ist über Alles gut!
Hast du in der Reue Flut
Dich gerettet aus der Menge,
Ob sie dir das Mark versenge
Siedend in geheimer Glut,
Läßt dich nimmer dem Gedränge,
Der dich warb mit seinem Blut.

Einen Strahl bin ich nicht werth,
Nicht den kleinsten Schein von oben.
Herr, ich will dich freudig loben,
Was dein Wille mir beschert!
Sei es Gram, der mich verzehrt,
Soll mein Liebstes ich verlieren,
Soll ich keine Tröstung spüren,
Sei mir kein Gebet erhört:
Kann es nur zu dir mich führen,
Dann willkommen Flamm' und Schwert!

Annette von Droste-Hülshoff





Bilder © Monika Kreinbucher Fritz, Droste Hülshoff in Meersburg am Bodensee.



Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Donnerstag, 5. Januar 2012

Rezepte

Blaukraut (schwäbisch)  - Rotkohl Tarte

Original Rezept, ich habs etwas abgewandet und leichter gemacht, den Teig und das Blaukraut!
Blaukraut von Vortag !
Teig fertiger Blätterteig!
Feta Käse.

Blaukraut Tarte.
Hier das Originalrezept:


Rotkohl - Tarte

Zutaten für Portionen
100 g Mehl (Vollkorn)
1 Prise Salz
100 g Quark (Magerquark)
100 g Butter
¼   Rotkohl, ca. 300 g
1   Zwiebel
etwas   Zucker
200 ml Brühe
50 g Sonnenblumenkerne
4Zweige Thymian
1   Ei
100 ml Sahne und Milch
100 g Ziegenfrischkäse
  Olivenöl
  Essig (Rotweinessig)
  Gewürznelken
  Salz und Pfeffer

Zubereitung
Aus Mehl, Salz, Quark und Butter einen glatten Teig kneten. Ausrollen und in 6 kleine Tarteformen legen. Rotkohl in Streifen schneiden.

Zwiebel hacken und in Butter andünsten. Rotkohl zufügen, mit Essig und Brühe ablöschen. Würzen, ca. 15 Minuten garen und abkühlen lassen.

Sonnenblumenkerne in der heißen Pfanne anrösten. Thymian von den Stielen zupfen. Sahne, Milch und Ei glatt rühren und würzen. Rotkohl mit Thymian und Kernen mischen, auf die Tarteformen verteilen.

Den Ziegenfrischkäse darüberbröseln, mit der Eiermilch begießen und etwas Öl darüberträufeln. Im heißen Backofen bei 200°C ca. 20- 25 Minuten backen.

Mein schnelles Rezept:

Eine Springform ausbuttern,
mit Blätterteig auslegen, einpassen,

eine Zwiebel mit etwas Butter und gewürfeltem Schinken anschwitzen,
zwei Thymianzweige mitziehen lassen, herausnehmen das fertige Blukraut zufügen,
etwas abküphlenlassen, warm beiseite stellen,
auf den Boden des Blätterteiges der zuvor mit einer Gabel rundum eingestochen wurde, gerebelten Thymian
streuen, nich viel, etwas,
einen Guß aus Sahne 2 Becher, je nach größe der Form, siehe Bild, mit vier eiern verklepperen,
mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen,
das abgekühlte Blaukraut in die Backform füllen,
die leicht gewürzte Eiersahne darüber gießen
Feta Käse und noch etwas gerebelten Thymina darüber streuen und fertig backen
ca. 25 Minuten bei 200°.

Guten Appetit.





© Alle Bilder sind von Monika Kreinbucher Fritz .


Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Kalenderblatt 5. Januar 2012

Zitate, Sprüche Weisheiten :

Man kann die Wahrheit nicht ins Feuer werfen - sie ist das Feuer.
Friedrich Dürrenmatt

Die Welt allein liefert den Stoff, den es in Literatur umzumünzen gilt.
Friedrich Dürrenmatt
Friedrich Dürrenmatt.
Friedrich Josef Dürrenmatt 

* 5. Januar 1921 in Konolfingen, 
† 14. Dezember 1990 in Neuenburg, 
war ein Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler.

Und das passt gerade zum politischen Geschehen dieser Tage:


"Natürlich achte ich das Recht. Aber auch mit dem Recht darf man nicht so pingelig sein."Konrad Adenauer, deutscher Politiker 

Konrad Adenauer
Konrad Hermann Joseph Adenauer 

* 5. Januar 1876 in Köln,
† 19. April 1967 in Rhöndorf, Stadtteil von Bad Honnef,
eigentlich Conrad Hermann Joseph Adenauer,
war von 1949 bis 1963 erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
sowie von 1951 bis 1955 zugleich Bundesminister des Auswärtigen.


Namenstage :
Eduard • Emilie • Erminold • Gerlach • Raffaela • Simeon • Ämiliana

Bauernsprüch :
Wenn bis Dreikönigstag ( 6.1.) kein Winter ist, kommt keiner.
 !!!! oh,oh.

GUSTAV KLIMT :


Das Jahr 2012 steht ganz im Zeichen des berühmten österreichischen Malers Gustav Klimt.
Der 1862 geborene Künstler war einer der bedeutendsten östereichischen Maler und einer der berühmtesten Vertreter des Wiener Jugendstils.

Seine Kunstwerke zählen heute zu den teuersten und begehrtesten Sammlerstücken am weltweiten Kunstmarkt.  Mit zahlreichen Sonderausstellungen feiert vor allem die Bundeshauptstadt Wien
das Klimt-Jahr 2012.


2012 würde also einer der bedeutendsten Maler Österreichs seinen 150. Geburtstag feiern:
Gustav Klimt (1862-1918). Hier sein berühmtes Gemälde : Der Kuss.

Gustav Klimt, Der Kuss.
Links zu Klimt und Wien:

Belvedere

Wien

Vienna.at- Vienna online

Wien international

Gedicht des Tages von Friedrich Hölderlin:

Friedrich Hölderlin.
Lebenslauf

Sprüche. Spruchgedicht von Friedrich Hölderlin

Hoch auf strebte mein Geist, aber die Liebe zog
Schön ihn nieder; das Leid beugt ihn gewaltiger;
So durchlauf ich des Lebens
Bogen und kehre, woher ich kam.

Friedrich Hölderlin




Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle

Sonntag, 1. Januar 2012

Kalenderblättle

Januar 2012

Eduard Mörike


Mit einem Taschenkalender

An tausend Wünsche, federleicht,
Wird sich kein Gott noch Engel kehren,
Ja, wenn es so viel Flüche wären,
Dem Teufel wären sie zu seicht.
Doch wenn ein Freund in Lieb und Treu
Dem andern den Kalender segnet,
So steht ein guter Geist dabei.
Du denkst an mich, was Liebes dir begegnet,
Ob dir's auch ohne das beschieden sei.

Eduard Mörike (1804-1875)

Kalender 
Namenstage :
Basilius • Fulgentius • Jesus • Manuela • Maria • Wilhelm • Wilke • Wim
Bauernsprüch :
Die Neujahrsnacht still und klar; deutet auf ein gutes Jahr.
Im Januar Schnee zuhauf - Bauer, halt' dein Säckchen auf.

Der Januar
von  lateinisch ianua ‚Tür‘, ‚Zugang‘,
ist der erste Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender.
Der Name Jänner/Jenner wird bis heute im süddeutschen Sprachraum verwendet.
In Österreich und Südtirol heißt dieser Monat offiziell Jänner.
Auch auf Schweizerdeutsch nennt man den Januar gelegentlich Jänner.

Er hat 31 Tage und ist nach dem römischen Gott Janus benannt, der laut der Sage zwei Gesichter hat. Bezogen auf die heutige (temporale) Lage des Januars sieht ein Gesicht in das neue und eines in das alte Jahr (Gute Vorsätze zum Jahreswechsel)., so die Wikipedia.

Alte deutsche Namen sind Hartung, Eismonat und Schneemonat.
Die letzte Bezeichnung wurde von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert eingeführt.

Januar im Bild


Der Monat Januar im Stundenbuch Très Riches Heures, des Herzogs von Berry

Das Stundenbuch des Herzogs von Berry (französisch Les Très Riches Heures du Duc de Berry bzw. kurz Très Riches Heures) ist das berühmteste illustrierte Manuskript des 15. Jahrhunderts.

Hans Thoma Januar.

Der Maler Hans Thoma.
Hans Thoma: Selbstbildnis vor einem Birkenwald

Hans Thoma 
* 2. Oktober 1839 in Oberlehen, Bernau im Schwarzwald,
heute Landkreis Waldshut,
† 7. November 1924 in Karlsruhe, war ein deutscher Maler und Graphiker.

Kalenderblättle :  01.01.2012 ..

Europäische Union - 2012 wird für Europa spannend

Zerbricht die Eurozone?
Die Rettung der Währungsunion vor dem Untergang im Schuldensumpf wird auch 2012 das wichtigste Thema der EU sein. Es gibt aber noch weitere Konflikte, die sich zu Krisen entwickeln könnten.
Ein Ausblick.



Bildquellen:
CC  Wikipedia Commons Wikimedia - Weiterverwendung



Mo sonniges Grüssle vom Sonnenblümle verbunden mit dem Wunsch für ein gutes neues Jahr.
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